Governance-Streit um Pirelli geht in die nächste Runde.

Das 15-köpfige Board of Directors von Pirelli darf künftig nur noch drei statt bisher neun von Großaktionär Sinochem benannte Direktoren umfassen (Bild: Pirelli)

Nachdem die italienische Regierung am vergangenen Wochenende den Einfluss von Pirelli-Großaktionär Sinochem mit weiteren Auflagen belegt hat, folgt nun die Antwort des chinesischen Staatskonzerns. Wie es dazu in einer Mitteilung von Marco Polo International Italy heißt, dem Beteiligungsvehikel Sinochems, wolle man sich das Recht vorbehalten, „alle notwendigen Rechtsmittel auszuschöpfen, um seine legitimen Aktionärsrechte und -interessen zu wahren“. Die Maßnahmen, die die italienische Regierung jüngst ergriffen habe, so Sinochem noch, seien „diskriminierend“ und hätten „unweigerlich negative Auswirkungen auf das Investitionsklima in Italien“. Der bereits seit Langem anhaltende Governance-Streit um den italienischen Reifenhersteller geht damit ganz offenbar in die nächste Runde.

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