AZuR und Rigdon üben harte Kritik an Point-S-Frankreich-Chef Rollet
Kürzlich hatte Christophe Rollet in französischen Medien erklärt, er sehe die Pkw-Reifenrunderneuerung „ohne nachweisbaren Nutzen für die Umwelt“ und begründete dies etwa mit dem Verweis auf „einen höheren Rollwiderstand“ entsprechender Reifen. Auch meinte der Generaldirektor von Point S France, in der Pkw-Reifenrunderneuerung ein „strukturell nicht tragfähiges Wirtschaftsmodell“ zu erkennen, was er wiederum mit dem Verweis auf den in einem Schutzschirmverfahren steckenden Pkw-Reifenrunderneuerer Black-Star begründete. Nun üben der deutsche Interessenvertreter der Reifenkreislaufwirtschaft – die Allianz Zukunft Reifen (AZuR) – sowie Runderneuerer Rigdon harte Kritik an den Aussagen Rollets.



Man muss eben auch klar sehen, woher der Mann von Point S kommt und wessen Interessen er vertritt.
Ich kann meiner Erfahrung nach an Runderneuerten keinen höheren Verschleiß und keinen höheren Rollwiderstand im Alltag feststellen. Bin bis zuletzt regelmäßig mit den Reifen des letzten deutschen Runderneuerers unterwegs gewesen und die waren zudem weder laut, nich hatten sie Seiten-/Höhenschläge. Dass die eben mal ein paar gewichte mehr an der Felge brauchen ist schon OK. Aber das schockiert kaum, wenn man mal einen Tesla oder gar die chinesischen E-Autos unter den Fingern hatte. Da werden Gewichte fast in Ellenlänge geklebt…