Weltweit einheitliche Norm für die Reifenabriebmessung gefordert
In der Arbeitsgruppe GRBP (Working Party on Noise and Tyres) der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) ist auch der europäische Reifenherstellerverband Tyres Europe vertreten, um – wie man selbst sagt – die Entwicklung praktikabler Abriebgrenzwerte für Reifen zu unterstützen. Werde basierend auf bereits genehmigten Methoden seitens besagter UNECE-Taskforce zunächst mit Blick auf Pkw-Reifen und vor dem Hintergrund der kommenden Euro-7-Norm an einem Vorschlag für eine neue Verordnung zu deren Festlegung im Rahmen der Typgenehmigung gearbeitet, wolle man hier seine technische Expertise einbringen, heißt es dazu. Mit Blick auf die dazu laufenden UNECE-Gespräche drängt der Verband auf „weltweit einheitliche und durchsetzbare Reifenabriebnormen“, zumal bis dato zwei verschiedene Methoden zu Bestimmung des Reifenabriebs diskutiert werden. „Die Reduzierung des Reifenabriebs ist ein wichtiges Umweltziel und erfordert Regeln, die nicht nur ambitioniert, sondern auch in der Praxis umsetzbar sind. Für ein globales Produkt wie Reifen tragen global abgestimmte Standards zu einheitlichen Ergebnissen bei und vermeiden eine Fragmentierung der Märkte. Dies ist auch für eine effektive Umsetzung im Rahmen der Euro-7-Norm in der EU unerlässlich“, unterstreicht Tyres-Europe-Generalsekretär Dr. Adam McCarthy in diesem Zusammenhang.



Starke Stellen wie die DUH sollten schnellstmöglich auf Grenzwerte pochen, sie durchsetzen und deren Einhaltung rigoros einfordern. Wer die Grenzen nicht schafft, der darf nicht mehr verkaufen.