Reifen im Wert von 600.000 Euro geklaut – Mutmaßliche Diebesbande sitzt in U-Haft  

Reifen Lager

In der Nacht zum vergangenen Montag fand eine monatelange Einbrechertour in Mecklenburg-Vorpommern ein jähes Ende. Drei Männer im Alter von 37, 38 und 39 Jahren wurden in Bergen auf Rügen direkt auf frischer Tat ertappt, während sie versuchten, Reifensätze aus einem örtlichen Autohaus zu entwenden. Dieser Festnahme war eine akribische Vorarbeit der Ermittler vorausgegangen, da das Trio bereits seit März 2025 im Visier der Behörden stand.

Die mutmaßliche Bande soll nach bisherigen Erkenntnissen für eine Serie von Einbrüchen verantwortlich sein, die sich über das gesamte Bundesland erstreckte. Dabei hatten es die Täter gezielt auf Autohäuser und Reifenhändler abgesehen, wobei sie insgesamt hunderte Reifensätze erbeuteten. Der dabei entstandene wirtschaftliche Schaden wird von der Polizei auf insgesamt mehr als 600.000 Euro beziffert. Wie rücksichtslos die Gruppe dabei vorging, zeigt unter anderem ein Fall aus Greifswald vom September 2025, bei dem allein in einem einzigen Autohaus ein Schaden von rund 140.000 Euro entstand.

Nachdem zunächst jeweils die regional zuständigen Kriminalisten die einzelnen Fälle aufzuklären versuchten, wurden die Ermittlungen im Dezember vergangenen Jahres bei der Stralsunder Staatsanwaltschaft gebündelt. Sie bearbeitet für ganz Mecklenburg-Vorpommern schwerpunktmäßig die Themen Organisierte Kriminalität und Bandenkriminalität. So bekamen die Ermittler offenbar rechtzeitig Wind von dem in Bergen geplanten Einbruch und konnten die Täter festnehmen. Die drei Tatverdächtigen wurden inzwischen wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls in Untersuchungshaft genommen.

 

 

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