Pirelli-Aktionär ChemChina prüft weitere Optionen zum Ausstieg

Pirelli dokumentiert seine operative Unabhängigkeit von Sinochem (Bild: Pirelli; Screenshot)

Es kommt offenbar Bewegung in die seit Monaten laufende Auseinandersetzung um die operative Kontrolle von und Eigentümerschaft an Pirelli. Nachdem die Tage von einem kompletten Rückzug des größten Pirelli-Aktionärs, des chinesischen Staatskonzerns ChemChina, die Rede war, weisen neueste Berichte darauf hin, dass auch eine Verringerung des Unternehmensanteils von aktuell 37 auf dann „etwa zehn Prozent“ eine mögliche Option für die Beteiligten wäre. Damit könnte ChemChina sich als sogenannter passiven Aktionär ohne aktive Mitgestaltung an der operativen Unternehmensführung und -entwicklung positionieren und damit etwaige künftige Probleme mit dem für Pirelli so wichtigen US-amerikanischen Markt unterbinden, heißt es dazu etwa bei Bloomberg. Eine Entscheidung zur zukünftigen (Anlage-)Strategie des chinesischen Staatskonzerns sei aber noch nicht gefallen, auch ein kompletter Ausstieg bei Pirelli stehe damit weiterhin auf der Agenda.

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