Nun doch keine vorläufigen Zölle auf China-Reifen – „Procedere macht alle verrückt“

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Die Europäische Kommission hat während der Weihnachtsfeiertage viele im hiesigen Reifengroßhandel mit einer „Information“ überrascht, nach der es entgegen allen Erwartungen vorerst nun doch keine vorläufigen Anti-Dumping-Zölle gegen Consumer-Reifen aus China geben soll (Bild: Screenshot)

Während der Weihnachtsfeiertage hat die Europäische Kommission mit einer „Information“ überrascht, die im Reifenmarkt womöglich noch zu der einen oder anderen Verwerfung führen könnte. Wie es in dem einseitigen Dokument mit Datum vom 19. Dezember 2025 heißt, werde die Kommission in dem seit Mai laufenden Anti-Dumping-Verfahren gegen Consumer-Reifen aus China nun doch keine „vorläufigen Maßnahmen“ ergreifen. Eine Entscheidung, die sämtliche Marktteilnehmer nicht unerheblich überrascht hat. Heißt nämlich: Anti-Dumping-Zölle werden nun nicht bereits sieben bis acht Monate nach Beginn der Untersuchung erhoben, sondern – wenn überhaupt – erst zwölf bis 14 Monate danach. Zwischenzeitlich hat sich aber der entsprechend ausgerichtete Reifengroßhandel in Erwartung stark steigender Preise bei China-Reifen umfassend mit Ware eingedeckt und dafür – Angebot und Nachfrage lassen grüßen – viel bezahlt, womöglich zu viel.

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1 Antwort
  1. Johannes says:

    Grundlegend ist es so, dass man seinen Kunden besser keine Chinareifen anbietet. Es gibt durchaus bessere Alternativen, die den heimischen Markt unterstützen und in jeder Preisklasse nicht schlechter sind als Chinareifen.

    Antworten

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