Nokian Tyres: „Verzögerungen bei grenzüberschreitenden Transaktionen“

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Zu Beginn der dritten Woche des Krieges Russlands gegen die Ukraine hat Nokian Tyres – größter Reifenhersteller in Russland – eine aktualisierte Lageeinschätzung veröffentlicht, nachdem sich das finnische Unternehmen bereits vergangene Woche entsprechend geäußert und über „beträchtliche Unsicherheiten“ im Geschäft berichtet hatte. „Wir waren in der Lage, die Kundenaufträge trotz der Herausforderungen in der Lieferkette zu erfüllen, und wir werden weiterhin unser Bestes tun, um unsere Kunden zu bedienen und wie mit ihnen vereinbart zu liefern“, schreibt der Hersteller jetzt.

Gegenwärtig seien Nokian Tyres‘ russische Tätigkeiten beeinträchtigt durch die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten „und die Vorlaufzeiten für unsere Kunden haben sich verlängert“. Des Weiteren könne „die Geschäftstätigkeit auch durch die Rohstoffversorgung beeinträchtigt werden“, so der Hersteller weiter und ergänzt: „Bei grenzüberschreitenden Transaktionen kommt es zu Verzögerungen und das Volumen ist gering, da der Devisenhandel nicht normal funktioniert.“ Das Krisenmanagement komme täglich zusammen, sodass Nokian Tyres sich „auf verschiedenen Szenarios“ vorbereiten könne. Unterdessen teilt der finnische Reifenhersteller mit, man habe 100.000 Euro an das UN-Kinderhilfswerk UNICEF gespendet, „um den Kindern im Kriegsgebiet in der Ukraine zu helfen“.

Nokian Tyres ist mit der Fabrik in Wsewoloschsk nahe Sankt Petersburg, in der jährlich 17 Millionen Pkw-Reifen gefertigt werden können, größter Reifenhersteller in Russlands und Marktführer. 82 Prozent aller von Nokian Tyres 2021 hergestellter Pkw-Reifen kamen aus dem Werk. ab

 

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