Je oller das Auto, desto doller der Besitzerkontakt zur Werkstatt

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Dass ältere und damit mehr Wartung bedürfende Pkw öfter einen Werkstattbesuch erfordern als jüngere Wagen, kann man getrost als Binsenweisheit bezeichnen. Gleichwohl belegt der DAT-Report dies auch mit ganz konkreten Zahlen und Fakten (Bild: ProMotor/T. Volz)

Eigentlich ist es ja völlig logisch, dass Besitzer neuerer Autos weniger Kontakt zu ihrer Werkstatt haben als Fahrer eines älteren und damit mehr Wartung bedürfenden Wagens. Gleichwohl fasst der jährlich von der Deutschen Automobiltreuhand GmbH (DAT) veröffentlichte Report mit Fakten über die automobilen Befindlichkeiten in Deutschland dies auch in ganz konkrete Zahlen. Demnach hatten 2020 insgesamt 85 Prozent aller Pkw-Halter mindestens einmal Kontakt zu ihrer Werkstatt, wobei dies einem leichten – vermutlich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführenden – Rückgang gegenüber den 89 Prozent des Jahres davor entspricht. Die Kontakthäufigkeit mit der Werkstatt sei abgesehen von Reparaturen und Inspektionen dabei nicht zuletzt geprägt von saisonalen Themen wie dem Räderwechsel oder Zubehörkäufen, wie noch ergänzt wird. Aber sie ist eben auch abhängig vom jeweiligen Fahrzeugalter: Während die überwiegende Mehrheit der Halter (85 Prozent) mindestens einmal im Jahr einen Kontakt mit der Werkstatt habe, liegt der Anteil mit Blick auf unter ein Jahr alte Autos demzufolge bei lediglich 73 Prozent, steige aber deutlich an, je älter der Pkw ist, um bei Haltern von vier- bis fünfjährigen Pkw mit 94 Prozent seinen Höhepunkt zu erreichen. „Mit zunehmendem Pkw-Alter sinkt der Wert wieder etwas und steigt erst ab einem Alter von zehn Jahren wieder an“, so die DAT. Das dürfte wohl darauf zurückzuführen sein, dass ab einem gewissen Alter vermehrt auf Do-it-yourself gesetzt wird, bis Fahrzeughalter noch später dann an ihre Grenzen stoßen bei der Behebung kleinerer oder größerer Wehwehchen ihres Wagens. cm

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