Shandong Linglong wird von NGOs wegen Serbien-Werk kritisiert

Shandong Linglong ist wegen mutmaßlicher Rechtsbrüche auf der Baustelle seines im Bau befindlichen Reifenwerks in Serbien in die Kritik von NGOs geraten. Die Vorwürfe reichen von einer unwürdigen Unterbringung und entzogenen Reisepässen über unbezahlte Arbeitsstunden bis hin zum Menschenhandel, berichten dazu jetzt Medien aus Serbien und aus China. Nachdem etliche Leiharbeiter aus Vietnam in Streik getreten waren, geriet deren Situation auf der Baustelle im serbischen Zrenjanin in den Fokus der Medien und der Politik, sodass sich vergangene Woche selbst Abgeordnete des EU-Parlaments einschalteten. Serbien möchte Mitglied der Europäischen Union werden. Shandong Linglong selbst habe zur Errichtung der Fabrik einen Auftrag an die China Energy Engineering Group (CEEC) als Generalunternehmer erteilt, der den Berichten zufolge vor Ort wiederum rund 500 Arbeiter aus Vietnam beschäftigt. Es seien die Subunternehmer und Jobagenturen, die für die Begleitumstände auf der Baustelle Verantwortung trügen, wird der Hersteller dazu in serbischen Medien zitiert. Aktuellen Berichten zufolge seien etliche Arbeiter jetzt in größere Unterkünfte umgezogen und hätten auch ihre Pässe ausgehändigt bekommen. Shandong Linglong investiert in Serbien über 800 Millionen Euro. ab

 

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