Auch Komplettradanbieter RR Team von der Hochwasserkatastrophe betroffen

Auch der Versandstandort vom Komplettradhersteller RR Team in Gönnersdorf in der Eifel haben die sintflutartigen Niederschläge schwer zugesetzt. Bis zu 120.000 Räder können hier gelagert werden. Die Kyll floss mit 1,20 Meter durch die Hallen und zerstörte Flurförderfahrzeuge, Elektrik und IT-Infrastruktur. Die Hallentore und Begrenzungszäune wurden eingerissen. Die Schäden seien in Summe immens.

„Letztendlich sind wir aber bei allem noch gut weggekommen“, so Geschäftsführer Tiemo Emig. Er bedankt sich vor allem bei seinem Team. „Die haben alle mit angepackt. Sind teilweise einfach aus dem Urlaub wieder gekommen, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Auch ehemalige Kollegen sind dabei.“ Und es gibt genug zu tun. Rund 4.000 Räder wurden von dem Wasser aus der Halle gespült. „Unser Glück: Sie sind langsam rausgeflossen und haben sich schnell abgesetzt. So halten sich die Schäden an ihnen in Grenzen. Aber natürlich müssen sie jetzt alle gewaschen werden.“ Überhaupt gebe es in und um die Halle unfassbar viel Schmutz, der beseitigt werden muss. Der gesamte Bürotrakt sei nicht benutzbar. Die Elektrik laufe aber dank spontaner Hilfe mittlerweile wieder und es würden auch schon wieder Räder ausgeliefert. „Die Produktion in Lissendorf wurde nicht unterbrochen. Die Räder sind einfach in ein anderes Lager von uns eingelagert worden. Wir produzieren ja gerade fürs Wintergeschäft“, so Tiemo Emig. christine.schoenfeld@reifenpresse.de

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