Schlussverteilungen bei Star-/Görgens-Insolvenz, Reifen Schubert zahlungsunfähig

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Während das zuständige Amtsgericht Ingolstadt über das Vermögen der Reifen Schubert GmbH (Schrobenhausen) Anfang Mai ein Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet hat, steht bei zwei anderen Firmen jeweils die Schlussverteilung an. Wie etwa im bis Anfang 2010 zurückreichenden Fall der Reifen Görgens GmbH aus Korschenbroich. Laut dem damit befassten Amtsgericht Düsseldorf steht dabei den Forderungen der Insolvenzgläubiger in Höhe von gut 3,2 Millionen Euro ein Betrag von rund 440.000 Euro abzüglich der noch festzusetzenden Vergütung des Verwalters und etwaiger Gerichtskosten zur Verfügung. Daraus lässt sich eine Quote von etwa 13,7 Prozent errechnen. Die fällt damit deutlich höher aus als mit Blick auf die vom Amtsgericht Kleve bekannt gegebene Schlussverteilung im Insolvenzverfahren über das Vermögen der Star Reifen- und Autoservice GmbH aus Xanten. Dort stehen den Forderungen der Insolvenzgläubiger in Höhe von über 210.500 Euro demnach nicht ganz 3.400 Euro – entsprechend einer 1,6-prozentigen Quote – zur Verteilung gegenüber. Wobei hiervon noch „gegebenenfalls restliche Masseverbindlichkeiten“ in Abzug zu bringen seien, wie es weiter heißt. christian.marx@reifenpresse.de

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