Mubea Carbo Tech tüftelt am Carbonrad – „Aufpreis von 12.000 Euro je Satz ist gerechtfertigt“

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Mubea Carbo Tech wollte das Rad neu erfinden. Seit der Firmengründung 1993 tüftelt das Unternehmen aus Österreich am Werkstoff Carbon im Rad, 2016 lieferte es die ersten Carbon-Hybrid-Räder, die je an einem Fahrzeug in Deutschland zugelassen wurden für den BMW M4 GTS. Mehrpreis für den Satz ab Werk: rund 12.000 Euro. Insgesamt wurden 2.800 Räder dieser Art produziert. Mittlerweile sind zwei weitere OEMs an Board.

Carbo Tech. Das ist eine Erfolgsgeschichte aus Österreich. Sie geht etwa so: ein junger Bastler baut aus der Garage ein Unternehmen in Salzburg auf, was die Automobilbranche mit kohlefaserverstärkten Bauteilen versorgt. Der Geschäftsführer Bernhard Spielvogel ist überzeugt davon, dass Carbon der Werkstoff der Zukunft in der Automobilindustrie ist. Seit 2011 gehört das Unternehmen zur deutschen Muhr-und Bender-Unternehmensgruppe (Mubea) mit Sitz in Attendorn. Rund 15.000 Mitarbeiter gibt es hier. Jahresumsatz 2019: knapp 2,4 Milliarden Euro. Rund fünf Millionen Euro hat Mubea mittlerweile in den Aufbau der Fertigung von Carbonrädern in Österreich investiert und hat ein serientaugliches Konzept für Räder aus Kohlefaserverbundstoff (CFK) entwickelt. christine.schoenfeld@reifenpresse.de 

Den kompletten Beitrag können Sie in der April-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG lesen, die hier bereits als E-Paper erschienen ist. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.

 

 

1 Antwort
  1. Christian Hiltmann says:

    Es wäre sicherlich ein charakterlich feiner Zug von Ihnen, würden Sie den „Bastler in der Garage von 1993“ mit seinem Namen nennen—er war bereits damals Mensch; Pionier & Visionär.
    So wie heute.

    Freundliche Grüße

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