Kosten einsparen, Geschäft maximieren – Apollo Tyres reagiert auf die Corona-Krise

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So oder so, 2020 war für uns alle ein ereignisreiches Jahr. Gleiches gilt insbesondere auch für Apollo Tyres. Der indische Hersteller musste weltweit pandemiebedingt Produktionspausen und -neustarts genauso koordinieren wie auch Werksneueröffnungen und den Einstieg in das Zweiradreifengeschäft. Gleichzeitig mit der Weiterentwicklung der Marke Apollo hat das Unternehmen der Marke Vredestein in den vergangenen Wochen einen großen Schub gegeben: zunächst die Einführung einer neuen Ganzjahresreifenserie, dann die Einführung eines neuen Reifensortiments speziell für den nordamerikanischen Markt. Im Interview mit der NEUE REIFENZEITUNG erläutert Neeraj Kanwar, Vice Chairman und Managing Director von Apollo Tyres, die Hintergründe und Ziele dieser Entwicklungen.

NEUE REIFENZEITUNG:

Wie hat sich das Reifengeschäft in Corona-Zeiten zuletzt entwickelt?

Neeraj Kanwar:

Das Reifengeschäft musste sich schnell auf die Corona-Zeiten einstellen, die neue Normalität, an die wir uns bei Apollo schnell angepasst haben. Der erste Schritt, den wir beim Lockdown unternommen haben, bestand darin, Gehaltskürzungen auf höchster Ebene vorzunehmen, außerdem sind Erhöhungen eingefroren. Wir haben unsere Verträge neu ausgehandelt, unser Engagement mit Beratern reduziert und alle verzichtbaren Ausgaben zurückgestellt. Unser Fokus lag auf Kosteneinsparungen. Wir haben außerdem beschlossen, die von uns als ‚schlecht‘ kategorisierten Kosten zu reduzieren. Wir haben uns mit der Rationalisierung und Optimierung unserer Immobilien in unseren Schlüsselmärkten befasst. Auf der Supply-Chain-Seite haben wir die Fracht- und Lagerkosten optimiert. Eine weitere wichtige Entscheidung, die wir getroffen haben, war die Fortsetzung unserer geplanten Werkseröffnungen und Produkteinführungen. Dafür mussten wir einfach ins Digitale gehen. Wir hatten also virtuelle Eröffnungszeremonien, virtuelle Händlertagungen und virtuelle Produkteinführungen. Sie waren leistungsstark und erfolgreich und zu einem Bruchteil der Kosten von Live-Events. [cja/ab]

Dieses Interview erscheint in der kommenden November-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG. Sie sind noch kein Leser? Kein Problem. Das können Sie hier ändern.

 

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