ACEA prognostiziert „schärfsten Rückgang“ der EU-Autoverkäufe jemals

Nach dem „beispiellosen Kollaps“, den die europäischen Automobilmärkte aufgrund der COVID-19-Pandemie seit Anfang des Jahres hinnehmen mussten, hat der Herstellerverband ACEA nun seine Jahresprognose für 2020 „radikal angepasst“. Wie der Herstellerverband schreibt, rechne man zwar im weiteren Jahresverlauf durchaus mit einer Erholung der Marktsituation innerhalb der EU. Dennoch werde der Absatz um 3,2 Millionen Autos bzw. 25 Prozent von 12,8 (2019) auf dann nur noch 9,6 Millionen Autos einbrechen, so die neue Prognose der ACEA. Das sei der niedrigste Absatz seit 2013, als ein sechs Jahre währender Absatzrückgang im Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 endete. Außerdem sei der jetzt prognostizierte Einbruch „der schärfste Rückgang“, den der europäische Automobilsektor jemals erlebt habe. Die ACEA hoffe jetzt darauf, „dass dieses dramatische Szenario durch schnelle und starke Maßnahmen der EU und nationaler Regierungen abgemildert werden kann“, betonte Eric-Mark Huitema, Generaldirektor der ACEA, und forderte von der Politik „dringend Kaufanreize und Abwrackpläne“, um die Nachfrage nach Neufahrzeugen zu stimulieren. Nur so könne „der Schaden für Produktion und Arbeitsplätze begrenzt“ werden. ab

 

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