Auto einkassiert nach „illegalem Rennen“ mit unzulässig getuntem i8

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Vor gut einer Woche hat die Polizei der Verbandsgemeinde Weilerbach im Kreis Kaiserslautern einen BMW i8 beschlagnahmt, dessen Wert mit „mindestens 350.000 Euro“ beziffert wird. Warum? Sein Besitzer, der allein rund 160.000 Euro in den Umbau des Fahrzeuges gesteckt haben soll, habe damit – so die Beamten – im Oktober vergangenen Jahres ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen durchgeführt. Zwar ist er wohl nicht gegen einen tatsächlichen „Gegner“ gefahren, aber doch wohl mit mehr als 200 Kilometern pro Stunde über die Landstraße zwischen Mackenbach und Ramstein. Nach den Buchstaben des Gesetzes kann so etwas seit einer im Oktober 2017 in Kraft getretenen Ergänzung des Strafgesetzbuches auch ohne Beteiligung Dritter als Rennen gewertet werden und die Einziehung des dafür genutzten fahrbaren Untersatzes (und des Führerscheins des Fahrers) nach sich ziehen. Dem 40-Jährigen auf die Schliche gekommen ist die Polizei, weil er seine Fahrt gefilmt und das Video im Internet veröffentlicht hatte. Das Einkassieren des als nicht verkehrssicher bezeichneten Wagens gestaltete sich allerdings schwieriger als erwartet, weil er unter anderem mit einem unzulässigen Luftfahrwerk ausgerüstet ist und es trotz vollständig hochgefahrener Luftfederung zunächst gelang, das trotz allem immer noch extrem tief liegende Auto auf einen Abschleppwagen zu ziehen. Die ganze Aktion letztlich soll über eine Stunde gedauert haben. cm

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