BMW im Streit mit Autohäusern wegen Winterreifenmontage

BMW steuert auf eine neuerliche Konfrontation mit den deutschen Autohäusern zu. Nachdem der Hersteller Anfang des Jahres rund 10.000 Fahrzeuge an die Schwarz-Gruppe verkauft hatte, wozu die Supermarktketten Lidl und Kaufland gehören, und zwar ohne seine Autohauspartner entsprechend einzubeziehen, sollen diese jetzt auf Geheiß von BMW Winterreifen montieren und die Sommerreifen einlagern. Das Problem dabei: Die Autohäuser sollen für die Montage und das Einlagern pro Satz lediglich 58 Euro erhalten. Dagegen weigern sich die Autohäuser nun: BMW habe seine Partner zu dieser Aktion weder befragt noch mit ihnen über den Preis gesprochen, hieß es dazu auf einer Händlertagung in Hanau vergangene Woche. Die Autohäuser schickten die von BMW zugelieferten Winterreifen nun schlichtweg zurück, heißt es dazu bei Spiegel Online; der Hersteller könne sich selbst um den Reifenwechsel kümmern oder den im Autohaus geltenden Servicepreis bezahlen. Den Händlern zufolge, die immerhin 500 Autohäuser repräsentierten, würden die 58 Euro die Kosten nicht decken. Außerdem habe man jetzt schon kaum noch Platz, um Räder von Stammkunden einzulagern. BMW hatte die Autos im Frühjahr bereits achtfach bereift verkauft. ab

 

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