Unfälle in Pirelli-Fabrik in Carlisle: Hersteller zahlt über 580.000 Euro Strafe

Die britische Tochter des Pirelli-Konzerns muss mehr als eine halbe Million Pfund an Strafe zahlen, weil sich zwei Mitarbeiter in den Jahren 2013 und 2015 an einer Anlage in der Fabrik in Carlisle verletzt hatten. Einer Mitteilung des britischen Health and Safety Executive (HSE) zufolge – die Behörde kümmert sich um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und die Einhaltung entsprechender Regelungen – hätte sich Pirelli Tyres Ltd. spätestens nach dem ersten Vorfall, bei dem sich ein Mitarbeiter in einer Maschine den Arm gebrochen hatte, um eine ausreichende Sicherung der Anlage kümmern müssen. Das sei offenkundig nicht geschehen, sodass knapp zwei Jahre später ein weiterer ähnlicher Unfall passieren konnte. Somit habe Pirelli gegen eine britische Vorschrift zur Sicherheit am Arbeitsplatz verstoßen. Das Amtsgericht in Carlisle verhängte dafür eine Strafe in Höhe von 512.000 Pfund (574.000 Euro), außerdem trägt Pirelli Verfahrenskosten in Höhe von 5.820 Pfund (6.520 Euro). ab

 

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