„Gettygo auf Achse“ ist zurück von der ADAC Europa Classic 2018

,

Die drei T1-Busse sind zurück aus dem Tessin, wo sie unter dem Motto „Gettygo auf Achse“ zum dritten Mal Teil der ADAC Europa Classic waren. Einer der Bullis wurde auch in diesem Jahr wieder von Gettygo-Kunden gesteuert, die diese Teilnahme im Rahmen einer Verlosung gewonnen hatten – „und deren Begeisterung kennt keine Grenzen“, so das Fazit von Gettygo. In diesem Jahre haben Barbara und Walter Lehmann aus Hornberg das große Los gezogen und haben das Team Gettygo komplettiert. Die beiden haben bislang noch nie einen Oldtimer gefahren, geschweige denn an einem solchen Event teilgenommen. Nun fanden sie sich für vier Tage inmitten des 85 Teilnehmer starken Feldes von historischen Automobilen wieder, und zwar am Steuer des T1-Großraum-Kastenwagens von 1964. Flankiert wurden sie dabei von zwei rot-schwarzen T1-Sambas der Baujahre 1956 und 1954, wobei der ältere der beiden eines der seltenen Sondermodelle „Barndoor“ mit scheunentorgroßer Heckklappe war.

Beeindruckt waren die Lehmanns bereits vom Start zum Prolog am Montag auf der Piazza del Sole im Zentrum von Bellinzona. Bei schönstem Wetter ging es von dort 500 Meter bergauf in das malerisch gelegene Brione und weiter ins Verzascatal mit der berühmten Römerbrücke von Lavertezzo und der 220 Meter hohen Stadtmauer, die schon als Kulisse des James-Bond-Films Golden Eye diente. „Diese wunderbare Landschaft auf eine solche Weise zu erkunden, war einfach supertoll“, schwärmte Barbara Lehmann.

Am folgenden Tag sollte es noch eine Steigerung geben, denn von Locarno aus ging es vorbei an dem Naturspektakel der Wasserfälle von Piumogna hinauf auf 2.100 Meter über die berühmte, fast 200 Jahre alte Passstraße am Gotthard, die als eine der schönsten Alpenpanoramastraßen gilt. „Die Fahrt über dieses historische Kopfsteinpflaster ist alleine schon ein Erlebnis, aber in diesem Bulli aus den 60ern ist das eine echte Zeitreise und ein absolutes Highlight“, erzählte Walter Lehmann.

Der dritte Tag führte die Kolonne entlang der Ufer des Luganer Sees in die südlichste Region des Tessins ins Mendrisiotto. Von dort kehrte der eine Samba auf einem Anhänger zurück, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Denn auch so etwas gehöre zum Oldtimerwandern dazu und darauf sei das Servicepersonal des ADAC bestens vorbereitet, so Gettygo. Schließlich schlängelten sich die Autoklassiker noch durch das Maggiatal mit seinen beeindruckenden Gipfeln zu beiden Seiten, ehe sie zum großen Finale noch einmal Aufstellung an der Seepromenade von Ascona nahmen.

Es war auch in diesem Jahr wieder alles dabei, idyllische Nebenstrecken, herausfordernde Serpentinen sowie traditionsreiche Passstraßen wie die Tremola am Gotthard. „Die Autos, die Ausfahrten, die Landschaft, die Kultur und die kulinarischen Abende, diese vier Tage waren ein rundum unvergessliches Erlebnis“, fassen die Lehmanns ihre Eindrücke zusammen.

„Wir hatten wieder ein super Team und freuen uns, dass wir einmal mehr unseren Kunden die Teilnahme an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung ermöglichen konnten“, erklärte Steffen Fritz von Gettygo. Es war das dritte Mal, dass die Bruchsaler drei Bullis zur ADAC Europa Classic geschickt haben und damit ist es schon zur Tradition geworden. „Wenn wir im kommenden Jahr wieder drei Startplätze zugesprochen bekommen, wird auch wieder ein Bus von Kunden gesteuert“, so Fritz. ab

 

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.