Premio Secura verabschiedet Reifenveteran Heinrich Hauschildt in den Ruhestand

Fast fünf Jahrzehnte arbeitete Heinrich Hauschildt im Kfz-Geschäft, lange Jahre davon bei Premio Secura in Hanau. Was trieb den alten Hasen an, so lange mit Freude dabei zu bleiben? „Secura hat als Spezialist einfach immer die Nase vorn“, beschreibt er sichtlich stolz seinen langjährigen Arbeitgeber. Hauschildt muss es wissen, schließlich war er 48 Jahre im Geschäft, bevor er nun in Rente geht. „Mit ihm verlässt uns ein ganz wertvoller Mitarbeiter, der lange Jahre mit größtem Einsatz dabei war und dem wir viel zu verdanken haben“, sagte Geschäftsführer Hans Behle dankend. Hauschildt hinterlasse große Fußstapfen. In die wird ab sofort Adam Manteufel als neuer Filialleiter in Hanau treten.

Seit 2004 arbeitete Hauschildt als Filial- und Niederlassungsleiter bei Premio. Sein Beginn fällt damit in die Zeit, als die ehemalige Dunlop-Handelsorganisation Holert Konz integriert wurde. Doch Hauschildts Geschichte im Kfz-Geschäft geht wesentlich weiter zurück: Alles nahm seinen Anfang in den 70er Jahren mit Hauschildts Zeit als Werkstattleiter bei der Bundeswehr. Danach arbeitete er insgesamt 22 Jahre bei Pit Stop, knapp 16 davon als Bezirksleiter. Er führte in dieser Zeit mehr als 20 Filialen und baute 20 Geschäfte mit auf – bis er 2004 zu Premio kam, als Filialleiter in Alzenau und Hanau. Auch hier stellte sich der wirtschaftliche Erfolg schnell ein. „Bevor ich in Hanau anfing, war der Standort lange Jahre im Minus“, erinnert er sich. „In meinem ersten Jahr wurden wir dann Schwarz in den Ergebniszahlen.“ Die Niederlassung wandelte sich zu einer Vorzeigefiliale von Premio Secura. Hauschildt arbeitete unter anderem am Reifen-Fix-Test, der ISO-Zertifizierung für alle Filialen und am Aufbau der Truck-Force-Partner. Von 2012 an baute er bei Secura das Lkw-Geschäft mit auf. Dabei zeigte der Reifenveteran, ob im Kundenkontakt oder im Betrieb, immer viel Eigeninitiative.

Neben der wirtschaftlichen Entwicklung war Hauschildt stets auch das Betriebsklima wichtig. Er gab Führungen durch die Werkstatt und organisierte mit seinem Team Kindertage und Tage der offenen Tür. Ein gutes Händchen bewies er auch, wenn es darum ging, Personal zu finden, das zu Secura passt. Mehrere Bezirksleiter lernte er selbst an. „Ich denke, ich habe immer gut erkannt, wen man für höhere Aufgaben einsetzen kann und diese Leute dann auch ausgebildet“, blickt Hauschildt zurück. Unter ihm wurden nicht selten Ungelernte schnell zum Alleskönner oder Mechaniker zum Filialleiter.

Seine beachtliche Karriere hatte immer vor allem einen Antrieb: die Freude an der Sache. „Das Allerwichtigste ist, dass man mit Spaß seinen Arbeitsalltag verbringt und diesen selbstständig gestalten kann“, so der Neuruheständler. „Keine Freizeiten, Extras oder Geld können den Spaß ersetzen.“ Sein Motto, um diesen Spaß aufrecht zu erhalten war dabei recht einfach: „Keine Langeweile aufkommen zu lassen und immer weiter voran.“ Eine Einstellung, mit der Hauschildt nun bestimmt auch nach seiner Berufslaufbahn viel Freude haben wird. So wie auch noch einmal an seinem letzten Tag bei Premio Secura. Das ganze Team wünschte ihm alles Gute und trug ihn auf Händen in den Ruhestand. Als Dank für seinen großen Einsatz über viele Jahre. ab

 

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