Defektes Radlager: Held von Schrobenhausen muss 3.200 Euro Strafe zahlen

Ein 50-jähriger Berufskraftfahrer steuerte vergangenen Sommer seinen brennenden mit 34.000 Litern Benzin und Diesel beladenen Tanklastwagen aus einem bewohnten Gebiet bei Schrobenhausen. Er wollte eine Katastrophe verhindern. Jetzt wurde der vor einem Jahr als Held gefeierte Mann zu einer Geldstrafe von 3.200 Euro verurteilt. Dies berichten verschiedene Medien. Die Begründung des Richters am Amtsgericht Pfaffenhofen: Der Angeklagte habe schon vor dem Feuer Probleme am Fahrzeug bemerkt und bis zur Klärung der Ursache nicht weiterfahren dürfen. Der Berufskraftfahrer sei von einer festsitzenden Bremse ausgegangen, habe versucht die Werkstatt zu erreichen. Da dort niemand zu erreichen gewesen wäre, sei er nach Prüfung der Bremsen weitergefahren. Erst als der Reifen mit einem lauten Knall geplatzt sei, habe er festgestellt, dass etwas nicht stimmte. Schließlich seien Flammen vom Reifen hochgeschlagen. Die Polizei sei alarmiert worden und der brennende Laster außerhalb der Stadt gelöscht worden. Die anschließenden Ermittlungen hätten ergeben, dass ein defektes Radlager den Brand ausgelöst hat. cs

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