Europäischer Runderneuerungsmarkt verliert weiter an Boden gegenüber Importen

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Ein Viertel der in Europa vermarkteten Lkw-Reifen kommt mittlerweile als Importreifen auf den Markt, und zwar von Herstellern, die darüber hinaus keine eigenen Produktionsstätten vor Ort haben und demnach ihre Reifen auch nicht in den sogenannten Europool melden. Dass diese Lkw-Reifenimporte viele im Markt überaus nervös machen, kann man nicht zuletzt auch an dem seit vergangenen Sommer laufenden Antidumpingverfahren der Europäischen Kommission gegen aus China stammenden Lkw- und Busreifen ablesen. Üblicherweise favorisierte die auf Freihandel spezialisierte EU andere, technische oder qualitative Beschränkungen für den europäischen Marktzugang, man denke da etwa an das EU-Reifenlabel oder andere Standards. Die vermeintlichen Billigreifen aus Fernost setzen aber auch unvermindert die europäische Runderneuerung unter Druck, wie von der ETRMA bereitgestelltes Zahlenmaterial auf beängstigende Art und Weise illustriert.

 Dieser Beitrag ist in der Runderneuerungsbeilage Retreading Special im März erschienen, die Sie hier auch als E-Paper lesen können.

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