Apollo Tyres kann Zeitplan für Ungarn-Fabrik nicht halten

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Nachdem Apollo Tyres Anfang April seine neue Pkw- und Lkw-Reifenfabrik in Ungarn in Betrieb genommen hat, verschiebt sich der Zeitplan für das Hochfahren der Anlage nun offenbar. Wie Gaurav Kumar, Chief Financial Officer des indischen Herstellers, Anfang August anlässlich eines Investor Conference Call erläuterte, sollen die ersten Lkw-Testreifen „irgendwann im Geschäftsjahr 2019“ im ungarischen Gyöngyöshalász produziert werden; danach solle die Produktion „langsam“ hochgefahren werden. Während der Fabrikeinweihung im April hatten Vertreter des Herstellers noch betont, man rechne mit einer Inbetriebnahme der Lkw-Reifenproduktion noch vor Ende dieses Jahres, obwohl sich die Produktionshalle damals noch im Rohbaustadium befand. Man wolle sich zunächst darauf konzentrieren, die Pkw-Reifenkapazitäten hochzufahren, so Kumar weiter. Die geplanten 16.000 Pkw-Reifen pro Tag bzw. 5,5 Millionen pro Jahr wolle man in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 erreichen, also irgendwann zwischen Oktober 2018 und März 2019, so der Apollo-Tyres-Finanzchef weiter, betont aber an anderer Stelle des Investor Conference Call, es könne auch erst im Jahr 2020 soweit sein. Apollo Tyres will in der ersten Ausbaustufe das Werk in Ungarn auf einen jährlichen Output von 5,5 Millionen Pkw- und 675.000 Lkw-Reifen bringen und investiert dafür rund 475 Millionen Euro. Es seien aus Ungarn allerdings immerhin bereits die ersten Reifen an europäische Erstausrüstungskunden geliefert worden. ab

 

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