Tag: Pensionen

Bürgerkomitee hält Kritik an Continental aufrecht

Mittwoch, 14. November 2007 | 0 Kommentare

Bei seinem jüngsten Treffen hat das Bürgerkomitee Continental eigenen Angaben nach festgestellt, dass der Reifenhersteller einer seiner Empfehlungen – die Wiedereinstellung angeblich zu Unrecht entlassener Gewerkschafter in dem mexikanischen Werk San Luis Potosi – zwischenzeitlich nachgekommen sei. „Mit Bestürzung“ habe man jedoch das unnachgiebige Verhalten des Unternehmens gegenüber seinen pensionierten Beschäftigten in den USA zur Kenntnis nehmen müssen, heißt es weiter in einem der NEUE REIFENZEITUNG vorliegenden Schreiben. „Wir können nicht verstehen, dass die Continental AG sich trotz guter Geschäftsergebnisse, welche den Kauf von Siemens-VDO ermöglichen, weigern kann, die einseitig vorgenommene Kürzung der betrieblichen Krankenversicherungsleistungen wieder zurückzunehmen, obwohl ein US-Bundesgericht diese im Juli 2007 für unrechtmäßig erklärt hat. Wir empfinden es als zutiefst unethisch, alte und kranke Menschen, die unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen ihre Leistung für Continental erbracht haben, jahrelang bis zum Vorliegen eines Urteils des Berufungsgerichtes ihrem Schicksal überlassen zu wollen“, so das Bürgerkomitee Continental. Daher wird der Konzern aufgefordert, „dem Urteil des US-Bundesgerichtes Folge zu leisten und die Kürzungen der Krankenversicherungsleistungen für Pensionäre unverzüglich zurückzunehmen“..

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Conti USA soll für Pensionäre zahlen

Montag, 6. August 2007 | 0 Kommentare

Wie die Gewerkschaft USW (United Steelworkers) mitteilt, hat ein Bundesrichter Continental Tire North America nun zur Beitragszahlung in voller Höhe für die Krankenversicherung von etwa 2.000 ehemaligen Mitarbeitern verdonnert. Demzufolge muss das Unternehmen nun – wie ursprünglich vertraglich zugesichert – jährlich rund 18.000 US-Dollar für jeden Pensionär zahlen, der noch nicht die Leistungen der öffentlichen Krankenversicherung Medicare in Anspruch nehmen kann. Darunter fallen alle Ehemaligen, die vor dem 65 Lebensjahr aus dem Unternehmen ausgeschieden sind und als nicht behindert gelten. Allen anderen, die unter die Medicare-Kriterien fallen, stehen dem Richterspruch zufolge nunmehr jedes Jahr 4.200 US-Dollar aus der Conti-Kasse zu. Der Reifenhersteller wollte für beide Personengruppen ursprünglich nur jeweils 3.000 US-Dollar im Jahr zahlen, wogegen die Pensionäre geklagt hatten. Seitens der USW wertet man den Richterspruch denn auch als Erfolg, selbst wenn erwartet wird, dass Conti dagegen Einspruch einlegen wird. Laut Leo W. Gerard, International President der Gewerkschaft, zeige das Urteil zudem wie „beschämend Continental Tire mit seinen ehemaligen Mitarbeitern und deren vertraglichen Ansprüchen“ umgehe. „Anstatt ihre Leistungen für das Unternehmen zu würdigen, betrügt man die Arbeiter und profitiert gleichzeitig von dem amerikanischen Reifenmarkt. Das ist etwas, was sich Conti in Europa nicht trauen würde“, meint Gerard..

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Conti kann sich hohen Rohstoffpreisen „erfolgreich entgegenstellen“

Mittwoch, 2. August 2006 | 0 Kommentare

Nach der Einschätzung von Analysten hat sich die Continental AG den hohen Rohstoffpreisen im zweiten Quartal erfolgreich entgegengestellt – das schreibt jedenfalls die Frankfurter Allgemeine Zeitung. „Die Rohstoffbelastung wird weitgehend weggesteckt, wenn auch ein dämpfender Effekt davon ausgeht“, zitiert das Blatt den Metzler-Analysten Jürgen Pieper. Es zeichne den Reifenhersteller aus, dass er trotz des schwierigen Umfeldes bei Umsatz und Ertrag weiter zulegen könne. Pieper erwartet dem Bericht zufolge im zweiten Quartal ein Umsatzplus von 6,8 Prozent und ein um 5,2 Prozent höheres EBIT. Diese Gewinnschätzung beziehe sich allerdings auf die rein operative Ebene und beinhaltet nicht die zu erwartenden Sondereffekte. In das bereinigte EBIT werden demnach zwei Sonderfaktoren einfließen. Einerseits seien dies im zweiten Quartal Restrukturierungsaufwendungen für die Schließung der Pkw-Reifenproduktion im US-Werk Charlotte, die Marc-René Tonn von M.M. Warburg auf 35 Millionen Euro schätze. Zudem habe Conti im Vorjahresquartal einen Einmalertrag durch Änderungen bei den Pensionsrückstellungen in den USA von 27 Millionen Euro verzeichnet. Die Zeitung berichtet darüber hinaus über die Ergebnisse einer von Dow Jones Newswires durchgeführten Befragung von Analysten, wonach diese bedingt durch die genannten Effekte im Durchschnitt von einem um sechs Prozent sinkenden EBIT bei einem Erlöswachstum von vier Prozent ausgehen. Das gegenüber dem ersten Quartal rückläufige Umsatzwachstum – von Januar bis März wurde ein Plus von elf Prozent verzeichnet – erklärt Tonn mit der aus Unternehmenssicht ungünstigen Lage der Osterfeiertage, wodurch es zu weniger Arbeitstagen gekommen war.

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Drei Milliarden Dollar Unterdeckung bei Goodyear

Dienstag, 20. Juni 2006 | 0 Kommentare

Der Pension Fund des Goodyear-Konzerns weist eine Unterdeckung von drei Milliarden US-Dollar auf. Der Konzern sieht sich der Anforderung ausgesetzt, in diesem Jahr mindestens 550 Millionen US-Dollar zur Deckung einzuzahlen..

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Automatisierung wird bei Michelin vorangetrieben

Montag, 12. Dezember 2005 | 0 Kommentare

Nach Informationen des Akron Beacon Journal will Michelin innerhalb der kommenden zehn Jahre sowohl in den USA als auch in Europa die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren. Allerdings sind demzufolge wohl keine Entlassungen geplant, sondern das Unternehmen will den Umstand ausnutzen, dass annähernd die Hälfte seiner etwa 23.400 Mitarbeiter in Nordamerika und rund 76.100 Beschäftigten in Europa innerhalb dieser Zeitspanne in Rente geht. Statt dort neue Mitarbeiter einzustellen, will der Reifenhersteller offensichtlich – so das Blatt unter Berufung auf Aussagen von Edouard Michelin – in eine weitere Automatisation der Produktion investieren. „Die vor uns liegende Pensionierungswelle ist eine Gelegenheit für uns, von der gestiegenen Produktivität zu profitieren.

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Gewerkschaft USW sieht eigenen Verdienst an Goodyear-Turnaround

Mittwoch, 28. September 2005 | 0 Kommentare

Die United Steelworkers (USW) zeigen sich eigenen Angaben zufolge über Aussagen Goodyears erfreut, mit denen der Reifenhersteller die „zentrale Rolle“ der US-Gewerkschaft beim Turnaround des Unternehmens gewürdigt haben soll. Nach USW-Überzeugung hat der derzeitige, im Juli kommenden Jahres auslaufende Tarifvertrag mit dem Reifenhersteller Goodyear ermöglicht, seine Finanzlage dank neuer „High-Margin-/High-Technology“-Produkte zu verbessern, ohne dass dabei Arbeitsplätze abgebaut oder die Pensionsleistungen für Ruheständler angetastet werden mussten. „Wir haben bewiesen, dass wir ein extrem innovativer Partner sein können, wenn wir in einen offenen Dialog mit dem Unternehmen eingebunden werden und uns als Entscheidungsgrundlage sämtliche Informationen zur Verfügung gestellt werden“, meint Ron Hoover, Koordinator der Tarifverhandlungen mit Goodyear und Executive Vice President der Gewerkschaft USW, die Arbeiter in sieben US-Werken Goodyears vertritt.

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Wohin mit dem vielen Geld?

Donnerstag, 15. September 2005 | 0 Kommentare

Dr. Alan Hippe, Finanzchef des Automobilzulieferers Continental, hat gegenüber der Financial Times durchblicken lassen, dass man im kommenden Jahr darüber entscheiden wolle, wie der für dieses Geschäftsjahr erwartete Gewinn von über einer Milliarde Euro vor Steuern und Zinsen (EBIT) an sinnvollsten zu verwenden sei. Zur Diskussion stünden demnach fünf mögliche Szenarien, wobei Hippe angedeutet haben soll, dass dabei wohl Akquisitionen gegenüber anderen Varianten wie etwa eine höhere Dividende für die Aktionäre oder das Thema Pensionen die bessere Chance auf Verwirklichung hätten.

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Conti und Gewerkschaft einigen sich über US-Pensionen

Freitag, 22. Juli 2005 | 0 Kommentare

(Akron/Tire Review) Laut den United Steelworkers (USW) konnte mit Continental Tire North America (CTNA) jetzt eine Einigung bezüglich der Pensionsregelung für die rund 3.000 von der US-Gewerkschaft vertretenen Arbeiter in den Reifenwerken Charlotte (North Carolina), Bryan (Ohio) und Mayfield (Kentucky) erreicht werden. Festgelegt wurde in dem rückwirkend zum 1. April 2003 gültigen Vertragswerk ein so genannter Pensionsfaktor von 51,50 US-Dollar je Beschäftigungsmonat sowie eine Zusatzzahlung in Höhe von 340 US-Dollar im Falle einer Frühpensionierung. „Die Verhandlungen waren schwierig, aber letztendlich konnte wir ein Ergebnis erzielen, mit dem beide Seiten leben können“, kommentierte USW-Sprecher Ron Hoover den Anschluss. Im kommenden Jahr müssen beide Seiten allerdings erneut an den Verhandlungstisch.

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Goodyear will „beträchtlich“ in Pensionsfonds einzahlen

Dienstag, 17. Mai 2005 | 0 Kommentare

(Akron/Tire Review) Angesichts wachsender öffentlicher Besorgnisse in den Vereinigten Staaten über das Ausbleiben von Zahlungen aus Pensionsfonds, wie etwa bei der bankrotten United Airlines, drängt es nun auch Goodyear. Der Reifenhersteller kündigte infolge dessen an, in diesem und im kommenden Jahr beträchtliche Einzahlungen zu leisten und somit den Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern nachzukommen. Goodyears Pensionsfonds ist mit drei bis 3,2 Milliarden US-Dollar unterfinanziert, so das Akron Beacon Journal. In diesem Jahr wolle der Reifenhersteller 400 Millionen Dollar einzahlen, im kommenden Jahr noch einmal 600 bis 800 Millionen, was im Wesentlichen von Vorgaben der US-Regierung abhänge. Über 2006, so ein Goodyear-Sprecher, wolle man weiter „beträchtliche“ Einzahlungen leisten, ohne aber Zahlen zu nennen..

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Dunlop-Eventmanagement: Kathrin Brehme folgt auf Dieter Marienburg

Dunlop-Eventmanagement: Kathrin Brehme folgt auf Dieter Marienburg

Freitag, 23. April 2004 | 0 Kommentare

Mit einem Empfang, zu dem Kunden, ehemalige und heutige Dunlop-Kollegen geladen waren, verabschiedete Christian Stein, Geschäftsführer der Dunlop GmbH & Co. KG, Eventmanager Dieter Marienburg (65), der nach langjähriger Tätigkeit für den Hanauer Reifenhersteller in Pension geht. Trotz seiner Pensionierung wird Marienburg der Branche aber noch eine Weile erhalten bleiben, denn den Dunlop Kart-Cup und einige zusätzliche Projekte betreut er weiter. Marienburgs Nachfolgerin wurde mit Wirkung zum 1. April die 33-jährige Kathrin Brehme, die seit April 1999 bei Dunlop beschäftigt ist. „Mein Vorgänger hinterlässt mir hervorragende Strukturen und einen erstklassigen Ruf in der Branche.

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