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US-Gewerkschaft sieht Vereinigungsfreiheit durch Kumho Tire beschränkt

In dem Versuch, doch noch eine Gewerkschaftsvertretung in dem 2016 eröffneten Kumho-Tire-Reifenwerk in Macon (Georgia/USA) zu etablieren, hat die Gewerkschaft United Steelworkers (USW) jetzt das US-Arbeitsministerium einbezogen. Dieses soll die Vorgänge im Zusammenhang mit der verloren gegangenen Wahl Mitte Oktober zur Prüfung vor den sogenannten Labor Council bringen, der im Rahmen des Freihandelsabkommens „KORUS-FTA“ zwischen den USA und Südkorea tätig ist. Zuvor hatte die Gewerkschaft den Reifenhersteller bereits gegenüber dem National Labor Relations Board unlauterer Arbeitskampfmethoden im Zusammenhang mit der fehlgeschlagenen Gründung einer Vertretung im Kumho-Tire-Werk bezichtigt. Gewerkschaftspräsident Leo W. Gerard betonte, Kumho Tire habe die Vereinigungsfreiheit der Arbeiter im Reifenwerk in Georgia durch „Feindseligkeiten“ effektiv beschränkt. Gerard zufolge seien Unterstützer der Gewerkschaftsgründung entlassen und andere entsprechend bedroht worden. Der Labor Council könne hilfreich sein, so die USW, da Kumho Tire durch die staatliche Korea Development Bank kontrolliert wird. ab

 

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