Philippsburg-Schließung: Sozialverhandlungen oder Sondierungsgespräche?

Freitag, 16. Dezember 2016 | 1 Kommentar
 

Zwischen den Arbeitnehmern am Goodyear-Standort in Philippsburg und dem Reifenhersteller, der das deutsche Werk bekanntlich bis Ende des kommenden Jahres schließen will, gibt es augenscheinlich Unstimmigkeiten darüber, unter welcher Überschrift die laufenden Gespräche zwischen beiden Parteien stattfinden sollen. Während die Geschäftsführung der Goodyear Dunlop Tires Germany bereits von „Sozialverhandlungen“ spricht, pochen Gewerkschaft und Betriebsrat Medienberichten zufolge darauf, „dass es sich bisher lediglich um Sondierungsgespräche handelt“. Damit wollen die Arbeitnehmer augenscheinlich unterstreichen, dass die vom Hersteller stets als „alternativlos“ präsentierte Entscheidung zur Schließung der Fabrik ihrer Ansicht nach eben doch noch verhandelbar wäre. Während die Arbeitnehmer zur Stunde darüber beraten, „ob die von der Geschäftsleitung vorgelegten Daten zur Wirtschaftlichkeit des Werks ausreichen“, heißt es dazu weiter, sei es unsicher, ob die für heute Nachmittag geplanten Gespräche mit der Arbeitgeberseite stattfinden. ab

 

Schlagwörter: ,

Kategorie: Markt

Kommentare (1)

Trackback-URL | Kommentare als RSS Feed

  1. Brankovic sagt:

    Auf Ein mal heißt es die brauchen keine kleine Reifen,v or einem Jahr alte Direktor hat gemeint Philippsburg will sich konzentrieren auf 17,18,19 Zoll Reifen,jetzt wissen wir warum wahr er nach einem Jahr weg.Alles geplant.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *