Europäischer Landmaschinenmarkt bleibt 2016 schwach

Die europäische Landmaschinenindustrie erlebt auch 2016 ein schwieriges Jahr. Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr lagen auch in den ersten sechs Monaten des neuen Jahres viele europäische Märkte im Minus, schreibt dazu der Europäische Verband der Landmaschinenhersteller (CEMA) in einer Mitteilung. Wie der Verband weiter schreibt, sei der Umsatz mit Landmaschinen in fast allen abgedeckten Märkten – Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien und Großbritannien – im ersten Halbjahr zurückgegangen. Auch werde erwartet, dass diese Märkte in der zweiten Jahreshälfte weiter schrumpfen werden, und zwar um bis zu neun Prozent wie etwa in Deutschland. Spanien hingegen ist im bisherigen Jahresverlauf eine der Ausnahmen; dort registrierte der Verband ein Wachstum um 9,5 Prozent.

Der Absatz von Traktoren lag im ersten Halbjahr in ganz Europa um 5,5 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Dieser Rückgang resultiert vorwiegend in einem Rückgang der Nachfrage nach Traktoren zwischen 50 und 250 PS, die vorwiegend von Landwirten gekauft werden, die der CEMA zufolge „gegenwärtig in einer schwierigen Situation stecken“. Während die Nachfrage nach Traktoren unter 50 PS stabil ist, wuchs die Nachfrage nach Traktoren über 250 PS sogar noch weiter an. Der Rückgang bei Traktoren in Deutschland lag insgesamt demnach im ersten Halbjahr bis 9,7 Prozent. Auch für das weitere Jahr rechnet man bei der CEMA nicht mit einer deutlichen Verbesserung; der Markt für Traktoren in Europa solle im gesamten Jahr um 3,3 Prozent schrumpfen. ab

 

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