Ventilprodukte von Alligator auf IAA-Gemeinschaftsstand

Dienstag, 13. Oktober 2015 | 0 Kommentare
 
Gemeinschaftsstand von vier Firmen aus dem Automobilsektor: Zweiter von links ist Renato Palaoro von der Firma Alligator
Gemeinschaftsstand von vier Firmen aus dem Automobilsektor: Zweiter von links ist Renato Palaoro von der Firma Alligator

So rund ein Dutzend Mittelständler aus der Region bilden einen lockeren Verbund und tauschen sich aus, erzählt Renato Palaoro (49), Leiter Produkt- und Verfahrensentwicklung und seit Mitte August auch zusätzlich für den weltweiten Vertrieb bei der im schwäbischen Giengen an der Brenz ansässigen Ventilgruppe Alligator im Rahmen der IAA. Diese stehen zueinander überhaupt nicht in einem irgendwie gearteten Wettbewerb, sondern geben ihre jeweiligen branchenübergreifenden Erkenntnisse – das können beispielsweise patentrechtliche Angelegenheiten, Erfahrungen mit einer branchenunabhängigen Software usw. sein – weiter aus der einfachen Überlegung heraus, dass ja nicht jeder einen eventuellen Fehler des anderen wiederholen müsse.

Aus dieser Gruppierung haben sich nach der Devise „Ein Messestand – vierfache Automobilkompetenz“ neben Alligator die Unternehmen Sitronic, Kipp und Schock Metall auf einem Gemeinschaftsstand im Rahmen der Pkw-IAA unter dem Motto „making cars comfortable“ präsentiert. Ob jedes der vier Unternehmen allein die ja auch kostenintensive Messebeteiligung gewagt hätte, bleibt zweifelhaft. Alligator hat immerhin schon mal auf einer Nutzfahrzeug-IAA Flagge gezeigt.

Neben Komfort und einfacher Bedienbarkeit steht für Alligator wie schon seit fast hundert Jahren – Gründungsjahr ist 1920 – das Thema Sicherheit im Vordergrund. Wobei es zwar hauptsächlich, aber eben nicht unbedingt nur um Reifen geht. Restdruckhalteventile von Alligator werden beispielsweise seit Langem als Sicherheitsbauteile in Luftfedersystemen von Pkw und SUV eingesetzt. Neben der seit vielen Jahren bewährten Version aus Messing präsentiert das Unternehmen, das im letzten Jahr mit ca. 600 Mitarbeitern 63 Millionen Euro Umsatz generiert hat, eine neue, gewichtsreduzierte Version aus Steckverbinder-Hochleistungskunststoffen, die gegenüber den traditionellen Produkten höhere Präzision und einen erweiterten Funktionsumfang bieten soll.

In unserer Branche tragen Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) in Pkw und Nutzfahrzeugen nicht nur zur Sicherheit von Fahrer und Fahrzeug bei, sondern leisten wesentliche Beiträge zum Umweltschutz, hebt der Anbieter heraus, der in diesem Segment nicht nur hierzulande, sondern international zu den ersten Adressen gehört. Messebesucher, die sich über eine passende RDKS-Lösung informieren wollten, fanden denn auch die sens.it-Familie und das erklärende Fachpersonal vor Ort auf der Frankfurter Messe. 2012 hatte das Unternehmen auf der Essener „Reifen“ das erste sens.it vorgestellt und wurde dafür mit dem „Innovation Award“ ausgezeichnet. Der programmierbare Reifendrucksensor stellt für den Reifenfachhandel die Systemlösung dar, um auf die Herausforderungen in Logistik, Lagerhaltung und Kundenservice professionell reagieren zu können. Zusätzliche Anforderungen an ein RDKSystem in puncto Handhabung, Variabilität und Zykluszeit haben Großverbraucher und industrielle Komplettradhersteller. Für diese Zielgruppe hat Alligator nun das zweite sens.it-Familienmitglied entwickelt: „sens.it Industrial“ erfüllt als erweitertes Programmiersystem für sens.it RDKSensoren Notwendigkeiten wie die Parallel-Programmierung, saubere Dokumentation, ERP-Integration und modularen Aufbau. Noch mehr Leistung rund um das RDKS garantiert zudem das dritte neue Mitglied der sens.it-Familie: sens.it HD für Nutzfahrzeuge. Das Reifenmanagementsystem mit automatisierter Reifendruckmessung ist speziell für das Fuhrpark- und Flottenmanagement konzipiert und stellt alle Messwerte und Informationen rund um Reifendruck und -temperatur in einer Plattform dar – weltweit abrufbar von Fahrer, Fuhrparkleiter und Werkstatt.

Darüber hinaus zeigte Alligator auf der IAA im eigenen Bereich des Messestandes das Komplettsortiment an Reifenventilen, vom einfachen Standardventil für Pkw oder Lkw bis hin zu Speziallösungen für Nischenfahrzeuge oder schnelle Motorräder. Alligator-Logokappen – eine Ventilkappe mit dem Emblem oder Logo des jeweiligen Kunden – sind in den ,,Tuning-Shops“ von Premiumautomobilherstellern zu finden. Ein spezielles Fertigungsverfahren ermöglicht die wirtschaftliche Produktion auch bei kleineren Stückzahlen, wie sie z. B. von Fahrzeugveredlern, Räderherstellern oder großen Handelsunternehmen benötigt werden. Nur selten gibt es im Reifenventilbereich derartige Möglichkeiten, Qualität, Sicherheit und herausragende Optik miteinander zu verbinden. Passend zu modernen, hochwertigen Felgen in Trendfarben – egal ob Anthrazit, Chrom oder farbigem Finish – bietet Alligator auch die entsprechenden Reifenventile in passenden Farben. Dass auch diese design-orientierten Ventile allen Erstausrüsternormen und Sicherheitsvorschriften entsprechen, sei für Alligator selbstverständlich, heißt es.

Auch Zweiradfahrer kommen übrigens nicht zu kurz: Winkelventile mit einer dauerhaften Oberflächenbeschichtung bieten Korrosionsschutz und sind durch das leichte Gewicht aufgrund der Materialbeschaffenheit und der Alu-Ventilkappe mit 100-Prozent-Dichtung eine bewährte und sichere Lösung auch für schnelle Fahrzeuge. detlef.vogt@reifenpresse.de

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Kategorie: Produkte

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