Europabüro für den ZDK

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Der in Bonn ansässige Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat jetzt auch ein Standbein in Brüssel. Denn unlängst wurde dort ein Europabüro eröffnet. Damit wolle man dem zunehmenden Einfluss Rechnung tragen, den die europäische Politik auf die deutsche Kfz-Branche habe, heißt es zur Begründung dafür. Der ZDK ist auf europäischer Ebene seit jeher zwar schon über seine Mitgliedschaft im europäischen Dachverband CECRA (Conseil Européen du Commerce et de la Réparation Automobiles) vertreten oder gestalte europäische Themen auch über seine Verbindungen zum Zentralverband des Handwerks (ZDH) in Brüssel mit. Doch veränderte Rahmenbedingungen mit immer mehr die Gesetzgebung in den Mitgliedstaaten bestimmenden Vorgaben auf Europaebene erforderten, die Arbeit vor Ort weiter auszubauen, sagte ZDK-Ehrenpräsident Robert Rademacher anlässlich der Eröffnung des neuen Büros im Haus der europäischen Wirtschaft in Brüssel. In Fußwegentfernung zu EU-Kommission und -Parlament sowie in Nachbarschaft zur Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland sollen ihm zwei Funktionen zukommen. Zum einen gelte es, frühzeitig Informationen über aktuelle EU-Politikfelder und neue Gesetzgebungsvorhaben zu erhalten, weil sich nur so die Interessen der deutschen Kfz-Unternehmen bestmöglich vertreten ließen, so der Verband. Zum anderen sollen die ZDK-Repräsentanten vor Ort als Ansprechpartner für die Abgeordneten des Europäischen Parlaments und die Mitarbeiter der EU-Kommission fungieren. cm

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