Fazit der Debütsaison Formel E durch Michelin

Mittwoch, 1. Juli 2015 | 0 Kommentare
 
Die Formel E fuhr in ihrer Debütsaison auf engen Stadtkursen – wie hier beim Finale in London
Die Formel E fuhr in ihrer Debütsaison auf engen Stadtkursen – wie hier beim Finale in London

Die erste Saison der mit rein elektrisch angetriebenen Rennwagen ausgetragenen Formel-E-WM hat Ende Juni in London ihr Ziel erreicht. Die ersten Titelträger heißen e.dams-Renault, Nelson Piquet jr. und als Reifenexklusivausrüster Michelin. Die französische Premiummarke stand der emissionsfreien Rennserie als Entwicklungspartner zur Seite.

Michelin engagiert sich seit Jahrzehnten für nachhaltige und ressourcenschonende Mobilitätslösungen. Die Premiummarke hat die Formel E mit speziell entwickelten Rennreifen ausgerüstet, die bei jeder Asphalttemperatur funktionieren und sowohl bei trockener als auch bei nasser Fahrbahn Grip bieten – wie das zum Teil verregnete Qualifying für den Finallauf in London bewiesen hat.

„Seit Beginn der Formel-E-WM hofften wir auf Niederschläge“, räumte Serge Grisin ein, der Manager des Formel E-Engagements von Michelin. „Wir wollten, dass der Michelin Pilot Sport EV sehr vielseitige Eigenschaften besitzt. Das hat er zu guter Letzt im Battersea Park auch auf nasser Straße unter Beweis gestellt. Während des verregneten Qualifyings konnten wir wichtige Erfahrungswerte und Rückmeldungen von den Fahrern sammeln – und haben ausschließlich positives Feedback erhalten.“

Champion Nelson Piquet jr. lobt die Qualitäten des 18-zölligen Allroundreifens Pilot Sport EV: „Diese Rennreifen von Michelin haben die gesamte Saison einen fantastischen Job abgeliefert. Als ich sie im vergangenen Sommer in Donington zum ersten Mal gesehen habe, hielt ich sie noch für reine Regenpneus und dachte, sie würden auf trockenem Asphalt mit ihrem Profil zu viel Spiel aufweisen. Bei den Testfahrten wurde mir dann klar, dass Michelin etwas entwickelt hat, das ich zuvor noch nicht kannte. Der Pilot Sport EV bietet ein hohes Maß an Performance und Effizienz für diese ebenso schnellen wie innovativen Formel-Rennwagen, deren Batterien ja einiges wiegen …“

Der gute Eindruck, den der 29 Jahre alte Brasilianer von den Reifen gewonnen hatte, sollte sich während der Saison bestätigen. „Wir sind auf den unterschiedlichsten Fahrbahnqualitäten gefahren – von rutschigen Pisten über stark wechselnde Beläge bis hin zu Flughafenasphalt mit enormem Grip. Auf die Pneus von Michelin konnten wir uns dabei stets verlassen“, betont Piquet. „Was ich aber am bemerkenswertesten fand: Selbst wenn bei harten Bremsmanövern mal ein Rad etwas länger blockiert hat, führte dies niemals zu Vibrationen im Lenkrad. Auch auf der Strecke im Battersea Park funktionierten sie tadellos – trotz der großen Belastungen, denen sie ausgesetzt waren. Angesichts der recht schmalen Aufstandsfläche ist es für uns Rennfahrer sehr wichtig, dass wir den Reifen hundertprozentig vertrauen können. Dies steht bei diesen Michelin völlig außer Frage.“

Pascal Couasnon, Motorsportdirektor von Michelin: „Gratulation an e.dams-Renault und Nelson Piquet jr. für ihre historischen Titelgewinne mit Michelin. Das erste Jahr der neuen Formel E war sehr erfreulich – für die Weltmeisterschaft an sich, aber auch für uns. Die Organisatoren haben gemeinsam mit den Teams, Fahrern und technischen Partner wie Michelin ein Spektakel auf die Beine gestellt, das die Zuschauer begeistert hat. Jetzt blicken wir der nächsten Saison mit großen Erwartungen entgegen, wenn die Fahrzeuge speziell im Bereich des Antriebs nochmal aufgerüstet werden und es auch auf technologischer Seite Wettbewerb gibt. Die Formel E wird sich als Innovationstreiber für die Mobilität von morgen etablieren.“ dv

Schlagwörter: , ,

Kategorie: Motorsport

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *