„Infinity Partner Days“ in Indien – Ein Treffen unter Freunden

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Für die Vertreter der Marke Infinity ist es jedes Mal eine erstklassige Gelegenheit, sich mit ihren europäischen Vertriebspartnern – geschäftlich wie privat – auszutauschen, wenn die „Infinity Partner Days“ stattfinden. Es geht um Beziehungspflege, es geht um das Geschäft, es geht um die gemeinsame Zukunft. Anfang April kamen nun wieder rund 50 Gäste von Infinity Tyres und des dahinterstehenden Großhändlers aus Dubai, der Al Dobowi Group, zum alle zwei Jahre stattfindenden „Infinity-Familientreffen“ zusammen, und zwar in Indien. Dabei erhielten die Infinity-Gäste nicht nur einen umfassenden Einblick darin, wie man sich zuletzt und vor allem gemeinsam entwickelt hat, sondern auch darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll. Dabei boten die „Infinity Partner Days“ auch einen besonderen Anlass: Die Marke Infinity ist seit zehn Jahren in Europa präsent.

Seit jeher ist es für die Familie Kandhari und ihr Unternehmen Al Dobowi Group ein erklärtes Ziel, mit der Marke Infinity weit mehr als nur ein kurzlebiges Produkt mit einem austauschbaren Namen am Markt zu positionieren. Folglich ist es nur konsequent, dass sich das Unternehmen und deren Vertreter in Europa intensiv um den Aufbau „einer echten Marke“ im Reifenhandel und – genauso wichtig – den Aufbau stabiler und verlässlicher Beziehungen zum Kunden kümmert. Dies beides bringt ein Maß an Kontinuität, Stabilität und Planbarkeit in die geschäftlichen Aktivitäten aller Beteiligten, die gerade in schwierigen Zeiten den Unterschied machen. Wenn der Kunde einmal im Zweifel eine Entscheidung zugunsten von Lieferant A oder von Lieferant B treffen muss, warum auch immer, können das Vorhandensein einer Marke und von Beziehungen den Ausschlag geben. Darüber hinaus bieten No-Names eben selten die Gelegenheit, entsprechende Erträge zu erzielen.

Dabei geht es der Al Dobowi Group bei Weitem nicht nur um kühl kalkuliertes Beziehungsmanagement mit einem geschäftlichen Hintergrund in einem attraktiven Rahmen. Gäste von Infinity Tyres und der Al Dobowi Group sollen sich einfach nur wohl fühlen und die ohne Frage ausgeprägten Gastgeberqualitäten von Harjeev Kandhari genießen können. Der Executive Director – Sohn des Unternehmensgründers Surender S. Kandhari und verantwortlich für das Reifengeschäft der Unternehmensgruppe – macht selbst nicht viel Aufhebens um seine Person und will sich auch nicht in den Mittelpunkt gerückt sehen. Dass er aber trotz des notwendigen unternehmerischen Gewinnstrebens auch gerne etwas zurückgibt – ob an seine Geschäftspartner oder etwa über die Wohltätigkeitsorganisation „Infinity Tyres Foundation“ –, gibt den „Partner Days“ stets eine besondere Note, gerade wenn man weiß, dass er sich gerne persönlich um die zahllosen Details solcher Zusammenkünfte kümmert.

Etwas, das die gute Stimmung der 50 Infinity-Gäste in Indien noch zusätzlich befeuerte wie das für gewöhnlich scharfe Essen, war die Einsicht, dass allem Erwarten nach die wirtschaftliche Schwächeperiode in Europa jetzt wohl beendet sein und es folglich am Ende der Talsohle nun wieder bergauf gehen sollte. Davon sollte auch die Marke Infinity weiter profitieren, sind sich jedenfalls die europäischen Vertriebspartner in den aktuell bedienten Schlüsselmärkten sicher.

Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Marke insbesondere von einem Trend profitieren, der Endverbraucher europaweit mehr und mehr auch Marken aus dem Preis-Leistungs- bzw. dem Budget-/Premium-Budgetsegment kaufen lässt, was sich nach von Infinity Tyres vorgelegten Zahlen vornehmlich zulasten des europäischen Premium-, aber auch des mittleren Marktsegments abspielt; die beiden letztgenannten Marktsegmente haben Infinity Tyres zufolge durchaus deutliche Marktanteilsverluste in gesamt Europa hinnehmen müssen. Diesen Trend habe das Unternehmen übertragen können in deutliche eigene Absatzsteigerungen. Während etwa für den westeuropäischen Ersatzmarkt 2013 im Vergleich zu 2012 bestenfalls ein Nullwachstum errechnet werden kann, habe Infinity Tyres seine Absätze noch einmal um 75 Prozent steigern können, nachdem schon das Vorjahr mit einer Steigerung um knapp 30 Prozent durchaus positiv endete.

Jorge Crespo, General Manager für Infinity Tyres Europe, betonte in Indien anlässlich der „Partner Days“, man habe eben die richtigen Partner, und zwar sowohl aufseiten des Reifenhandels wie auch aufseiten des Herstellers. Shandong Linglong aus China als Hersteller von Infinity-Reifen habe ebenfalls in der jüngsten Vergangenheit den Output und die Lieferung von Reifen der Marke Infinity deutlich gesteigert, so Crespo weiter; dies habe entsprechendes Wachstum befördert. Wichtig dabei anzuerkennen, dass eine solche Entwicklung nicht von einer niedrigen Basis ausgeht. Crespo möchte zwar keine detaillierten Absatzzahlen für Europa in der Zeitung lesen, auch wenn ihm der ungezwungene Umgang mit der Öffentlichkeit genauso zueigen ist wie Harjeev Kandhari selbst, so dürfe man doch in Europa Infinity-Absätze „in Millionen“ annehmen, wobei insbesondere der britische Reifenmarkt von besonderer Bedeutung für die Al Dobowi Group ist.

Eine der weiteren zentralen Voraussetzungen für uneingeschränkte Absatzsteigerungen – trotz Marktflaute – ist natürlich das Produktprogramm. Wie Nigel Hampson, Business Development Director bei Infinity Tyres Europe, anlässlich der „Partner Days“ in Indien den 50 Gästen erläuterte, habe man in der mittlerweile zehnjährigen Geschichte der Marke in Europa, dem „Infinity-Kernmarkt“, wie auch er betont, noch nie ein dermaßen, modernes, umfassendes, ausgewogenes und vor allem europäischen Produktsortiment vorhalten können, zu dem nicht nur etliche Consumer-Produkte für verschiedene Anwendungen zählen, sondern eben auch Lkw-, AS- und OTR-Reifen.

Hampson betonte dazu, dass Infinity Tyres Europe eben größten Wert auf ein den regionalen Bedingungen angepasstes Produktsortiment lege. So seien etwa der Winterreifen „Ecosnow“ nicht „einfach nur“ in China entwickelt und produziert worden. Sondern der bald auf den Markt kommende Reifen sei vor seiner Einführung durch das Testunternehmen Test World im finnischen Ivalo umfassend getestet und außerdem als wettbewerbsfähig mit Premiumprodukten beurteilt worden.

Während der bespikebare Reifen Ecosnow natürlich per se etwas für die nordischen Märkte ist, will Infinity spätestens im kommenden Jahr auch für Mitteleuropa einen komplett neuen Winterreifen einführen: den „Infinity Snow“. Das Line-up soll Reifen von 14 bis 17 Zoll umfassen; erste Größen könnten eventuell bereits zum kommenden Winter verfügbar sein, hofft Hampson. Wie der Business Development Director ebenfalls erläuterte, stünden des Weiteren Ganzjahresreifen ganz oben auf der To-do-Liste der Produktplaner für Europa. Auch bei Lkw-Reifen arbeite man aktuell an der Einführung eines Winterreifens, wie KK Singh von Infinity Tyres Europe darüber hinaus bestätigte.

Auch auf dem technologisch so überaus herausfordernden deutschen Markt rechnet sich Infinity Tyres Europe weiteres Wachstum aus. Nachdem man sich, was die Vertriebspartner betrifft, jetzt auf Unternehmen aus Deutschland selbst konzentriert – dies sind Meyer-Lissendorf, Reifen-Center Wolff und Müller (Hammelburg) – und darüber hinaus auch seit einem Jahr über die europäische point S Development zentral bei point S gelistet ist, blicke man jetzt überaus zuversichtlich in die Zukunft, bestätigt auch der für den DACH-Markt zuständige General Manager Stephan Nungess. Die „richtigen Partner“ zeigten einen hohen Einsatz für die Vermarktung der Marke Infinity, so Nungess gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG. Sie sorgten so für die notwendige Kontinuität, Stabilität und Planbarkeit in den Geschäftsaktivitäten. arno.borchers@reifenpresse.de

 

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