Günzburger Ihle-Gruppe stellt Insolvenzantrag

Donnerstag, 27. Februar 2014 | 3 Kommentare
 
Die Ihle-Gruppe mit Sitz in Günzburg (Bayern) hat gestern beim zuständigen Amtsgericht in Neu-Ulm einen Insolvenzantrag gestellt
Die Ihle-Gruppe mit Sitz in Günzburg (Bayern) hat gestern beim zuständigen Amtsgericht in Neu-Ulm einen Insolvenzantrag gestellt
Die Ihle-Gruppe (Günzburg) hat gestern die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt. Wie Geschäftsführer Jürgen Eigenbrodt dazu gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG bestätigt, habe man entsprechende Anträge für alle vier Gesellschaften der Gruppe beim zuständigen Amtsgericht in Neu-Ulm eingereicht, das daraufhin die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet hat.

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Kategorie: Markt, Runderneuerung

Kommentare (3)

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  1. Willy sagt:

    Wenn jetzt ein solches Traditionsunternehmen den Bach runter geht, wer soll denn dann noch runderneuern und Gewinn machen können? Klappt eure Bücher zu, ihr Runderneuerungsasse. Euch braucht keiner mehr, Michelin, Bridgestone, Goodyear und nun auch noch die Conti hebeln euch aus. Schluss –Ende–aus.

    • Vulcanette sagt:

      Willy, was willst du uns sagen? Wo kommt denn der Eigenbrötler her der den Kuckuck signiert? Von Brückenstein? Richtig!Selber schuld. Fünf oder zehn Millionen sind für diese Herrschaften doch sowieso nur soooo viel wie ein F…. (‘tschuldigung) im Wind. Ein Bandag-Konkurrent weniger. Gratuliere.

  2. tyre-expert sagt:

    Ob die Insolvenz des Unternehmens allein auf die Runerneuerung zurückzuführten ist, darf bezweifelt werden, immerhin sind ja (lt Artikel) alle vier Gesellschaften der Gruppe betroffen. Nur aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um ein Traditionsunternehmen handelt, kann weder ein Rückschluss auf die Qualität der Produkte geschlossen werden. Runderneuerung hat meines Erachtens auch in Zukunft einen berechtigten Platz im Reifengeschäft. Nur Unternehmen und Unternehmer die in der Lage sind flexibel und intelligent zu handeln werden ihren Platz im Markt finden und behauten können(das gilt nicht nur für runderneuerte Reifen) Es ist immer einfach die Schuld bei anderen (die Industrie, die abgesprungenen Kunden, der ausgefallene Winter oder gar der Markt etc) zu suchen als sich an die eigene Nase zu fassen. Was spricht denn im vorliegenden Fall gegen ein Versagen des Managements bzw. der Kontrolleure des Mangements? Der Fisch stinkt immer vom Kopf her! Ein guter Manager plant doch nicht nur mit guten Zahlen sondern sorgt auch für den Ernstfall vor. Alles andere ist schon als blauäugig, wenn nicht gar als fahrlässig zu bewerten. Es ist im Sinne der Mitarbeiter zu hoffen, dass die Verursacher aus ihrem Versagen die Konsequenzen ziehen und aus dem Unternehmen verschwinden! Ein Neuanfang ist doch mit den alten Köpfen nicht möglich.

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