Apollo Tyres wächst weiter – Jetzt doch mögliche Greenfield-Fabrik in Ungarn?

Im zurückliegenden dritten Quartal des noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahres konnte Apollo Tyres Umsatz und Gewinn deutlich steigern. Wie der indische Reifenhersteller meldet, stiegen die Umsätze weltweit um acht Prozent auf 34,6 Milliarden Rupien (411,6 Millionen Euro). Der operative Gewinn wuchs unterdessen – beflügelt auch durch eine Einmalposition im Bericht – um 51 Prozent auf jetzt 6,2 Milliarden Rupien (74 Millionen Euro) und damit auf eine Umsatzrendite von 17,8 Prozent. Als Quartalsüberschuss gibt Apollo Tyres 3,4 Milliarden Rupien (41 Millionen Euro) an, was wiederum einer Steigerung um 87 Prozent ergibt. Auch das Geschäft in Europa entwickelte sich weiter positiv.

Während der Umsatz um über 33 Prozent auf jetzt 10,9 Milliarden Rupien (129 Millionen Euro) stieg, konnte Apollo Vredestein seinen Betriebsgewinn sogar um 43 Prozent auf zwei Milliarden Rupien (24 Millionen Euro) und damit auf eine Umsatzrendite in Höhe von 18,5 Prozent steigern. Chairman Onkar S. Kanwar beglückwünscht sein Team zur Erreichung „exzellenter Zahlen inmitten weltweit herausfordernder Umstände“. Es sei nun zuversichtlich, dass jetzt „Investitionen in zukünftiges Wachstum“ stattfinden könnten. Ende vergangener Woche hatte Neeraj R.S. Kanwar bereits eine neue Greenfield-Fabrik in Europa ins Spiel gebracht, nachdem die Cooper-Übernahme nicht zustande gekommen ist. Der Vice-Chairman und Managing Director deutete derweil sogar an, man könnte dazu rund 500 Millionen Euro investieren, und zwar eventuell in Ungarn. Bevor Apollo Tyres Cooper übernehmen wollte, wurden bereits ähnliche Pläne diskutiert. ab

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