Autofahrer behandeln ihre Reifen zunehmend stiefmütterlicher

Dienstag, 14. Mai 2013 | 0 Kommentare
 

Bridgestone zeigt sich besorgt, weil die Sicherheit der Fahrzeuge in Europa aufgrund geringerer Reifenwartung deutlich abnimmt. Dies macht der Reifenhersteller an den Ergebnissen von mehr als 28.000 kostenlosen Reifensicherheitschecks im Jahre 2012 fest: Bei der achten Aktion dieser Art in Folge wurde festgestellt, dass 78 Prozent der Fahrzeuge mit zu geringem Reifendruck unterwegs waren und bei einem Viertel der Fahrzeuge das Reifenprofil unter dem gesetzlichen Grenzwert von 1,6 Millimetern lag.

In diesem Zusammenhang spricht Bridgestone von “alarmierenden Zahlen”, weil sie eine Steigerung von rund einem Viertel gegenüber 2011 entsprechen. Als wahrscheinlichsten Grund für die starke Zunahme innerhalb nur eines Jahres vermutet das Unternehmen die Wirtschaftskrise, steigende Benzinpreise und eine rückläufige Kaufkraft. “Fahren mit zu geringem Reifendruck ist nicht nur riskant.

Dadurch geht auch viel Kraftstoff verloren und es werden mehr Schadstoffe ausgestoßen”, erklärt Jake Rønsholt, General Manager Corporate & Brand Communications bei Bridgestone Europe, dass Verbraucher durch Vernachlässigung der Reifenwartung anders als vielleicht gedacht in Wirklichkeit eher nicht sparen. Auch werde mitunter vergessen, dass zu geringer Reifendruck und/oder abgenutzte Reifen die Fahrsicherheit beeinträchtigen können. Angesichts dessen will Bridgestone auch weiterhin seine kostenlosen Reifensicherheitschecks in ganz Europa durchführen, um auf die Bedeutung der Reifenwartung und ihren Einfluss auf Sicherheit, Umwelt und Kosteneinsparungen hinzuweisen.

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Kategorie: Markt, Produkte

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