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Minuszeichen jetzt auch bei Autoexporten und Autoproduktion

Im März 2013 wurden insgesamt 367.200 Pkw exportiert, so der Verband der Automobilindustrie (VDA). Das ist ein Rückgang von neun Prozent gegenüber einem recht starken Vorjahreswert. Im ersten Quartal lieferten die deutschen Pkw-Hersteller 1,03 Mio. Fahrzeuge an ausländische Kunden aus (-9 Prozent). Der Auftragseingang aus dem Ausland lag im März knapp ein Prozent unter dem sehr hohen Vorjahresniveau. Das erste Quartal bestätigte den Wert aus 2012.

In den USA konnten die deutschen Konzernmarken im vergangenen Monat erneut stärker als ihre Wettbewerber zulegen. Während der Light-Vehicles-Markt (Pkw und Light Trucks) um insgesamt 3,4 Prozent auf 1,45 Mio. Einheiten stieg, setzten die deutschen Hersteller mit 114.700 verkauften Fahrzeugen 8,3 Prozent mehr Fahrzeuge auf diesem wichtigen Leitmarkt ab. Insbesondere bei den Light-Trucks sind die deutschen Konzernmarken mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Während sich der Gesamtabsatz um fast neun Prozent erhöhte (710.300 Fahrzeuge), steigerten die deutschen Hersteller ihre Verkäufe mit 32 Prozent mehr als dreimal so schnell (33.100 Einheiten). Im Pkw-Segment, das insgesamt etwas zurückging (-1 Prozent), verbuchten die deutschen Marken einen leichten Zuwachs (+1 Prozent).

Die Hersteller haben die Fertigung in den deutschen Werken im März um 13 Prozent auf 474.900 Pkw zurückgefahren. Seit Januar wurden 1,33 Mio. Einheiten im Inland produziert (-11 Prozent). VDA-Präsident Matthias Wissmann: „Den schwachen Markt in Europa spüren wir vor allem in unseren Inlandswerken. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss: Sobald sich der europäische Markt erholt, werden gerade die deutschen Werke stark profitieren.“ dv

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