Werksschließung bei Bridgestone in Bari „nicht unwiderruflich“

Freitag, 15. März 2013 | 0 Kommentare
 
Die 950 Arbeiter im Bridgestone-Werk im süditalienischen Bari nutzen alle Möglichkeiten um mitzuteilen, was sie von der Schließung 'ihrer' Fabrik halten
Die 950 Arbeiter im Bridgestone-Werk im süditalienischen Bari nutzen alle Möglichkeiten um mitzuteilen, was sie von der Schließung 'ihrer' Fabrik halten

Vor zehn Tagen hatte Bridgestone bekannt gegeben, dass die Reifenfabrik im italienischen Bari in der ersten Jahreshälfte 2014 geschlossen werden soll. Nun heißt es dazu in einer Mitteilung des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung, die Entscheidung des japanischen Reifenherstellers sei eben “nicht unwiderruflich”. Gestern hatte sich der Minister mit dem Bridgestone-Management in Rom getroffen und danach wissen lassen, der Hersteller könnte eventuell seine Meinung noch einmal ändern; der “japanische Reifengigant ist darauf vorbereitet, sich Lösungsvorschläge anzusehen”.

Der Minister wolle dabei helfen, “Kontakte herzustellen, um eine Lösung zu finden”. Kurz nachdem Bridgestone seine Schließungspläne öffentlich gemacht hatte, war dagegen protestiert worden. Der Arbeitsminister erklärte das Vorhaben als “nicht gerechtfertigt”.

In der Pkw-Reifenfabrik in der strukturschwachen Region um Bari (Apulien) arbeiten derzeit 950 Menschen. Bridgestone betreibt aktuell acht Reifenfabriken in Europa. ab .

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Kategorie: Markt

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