Marangoni will operative Strukturen, die dem Markt angepasst sind

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Bei einem Treffen des internationalen Führungsstabes der Marangoni-Gruppe zog CEO Massimo De Alessandri eine positive Bilanz des abgelaufenen Jahres. „2012 war für die europäische und insbesondere italienische Wirtschaft ein schwieriges Jahr, unsere Gruppe aber hat den Kurs der Ertragskraftsteigerung fortgesetzt, was den Ergebnissen unserer Core-Business-Tätigkeiten, also Runderneuerung und Maschinen- und Anlagenbau, zu verdanken ist.“ Genaue Zahlen wolle das unternehmen aber erst mit der Bilanzveröffentlichung nennen. Allerdings habe man 2012 einen „Umsatzrückgang infolge geschrumpfter Absatzmengen“ hinnehmen müssen, heißt es dazu in einer Mitteilung. Dennoch sei das zurückliegende Geschäftjahr ein Jahr gewesen, „in dem der Konzern seine Ertrags- und Finanzlage verbessern konnte und zwar dank der Maßnahmen, die hinsichtlich Produktmix und der damit verbundenen Erlöse sowie der operativen Kosten gesetzt wurden.“

In einem wirtschaftlichen Umfeld allgemeiner Ungewissheit sowie vor dem Hintergrund der Rezession des heimischen und europäischen Marktes sei es der Marangoni-Gruppe „gelungen, mit einer positiven Entwicklung des Maschinenbau- und des Runderneuerungsgeschäftes zu punkten. Für die erste Sparte ausschlaggebend waren die Aufträge aus dem Ausland, für die zweite neben Ertragsverbesserungen in Europa die Wachstumstendenzen in Nord- und Südamerika, wo Marangoni in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee, in Belo Horizonte in Brasilien und Rosario in Argentinien mit Tochtergesellschaften vertreten ist.“

Die Leistungen im Kerngeschäft und auf den Überseemärkten hätten „die rückläufigen Erträge der rezessionsanfälligen Bereiche Pkw-Reifen sowie Einzel- und Großhandel“ mehr als nur wettmachen“ können, so das Unternehmen weiter. Das laufende Jahr werde zwar noch von Unwägbarkeiten und potenziellen Krisen bestimmt sein, gerade in Europa und in Italien. Dennoch erhole sich die Weltwirtschaft langsam. „Aus diesem Grund wird die Konzernspitze nach unterschiedlichen Maximen handeln“, kündigt die Marangoni-Gruppe an. Was dies im Einzelnen bedeutet, lässt das Unternehmen im Detail offen. Allerdings: „Was indes das europäische Geschäft – unter Ausnahme des von den aufstrebenden Märkten befeuerten Maschinenbaus – anbelangt, wird die schwache Binnennachfrage unsere Unternehmen dazu zwingen, die Ertragsfähigkeit durch Qualität im Absatz in allen Segmenten, effizientere Unternehmensprozesse und operative Strukturen zu verteidigen, die der sich abzeichnenden anhaltenden Rezession bzw. Stagnation angepasst sind.“

Auf den amerikanischen Märkten, wo Marangoni einen Umsatz von über 100 Millionen Euro erwirtschaftet, werde man auf eine weitere Steigerung des Ergebnisses setzen, indem „der hohe Grad an Technologie unserer lokalen Produktionen genutzt und die Ertragsleistungen über Auslastung der in den letzten Jahren installierten Produktionskapazitäten verbessert werden.“ ab

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