Cooper steckt mit der Gewerkschaft in einer Sackgasse

Freitag, 9. Dezember 2011 | 0 Kommentare
 

Im Streit zwischen der Gewerkschaft United Steelworkers (USW) und Cooper Tire & Rubber über einen neuen Tarifvertrag für die Arbeiter im Stammwerk in Findlay (Ohio/USA) sind die Fronten weiter komplett verhärtet. Nachdem sich die Gewerkschaftsvertreter Ende November gegen ein Angebot des Arbeitgebers ausgesprochen hatten, reagierte dieser dann am 28. November mit der Aussperrung der 1.

050 Arbeiter; am Montag lief die Produktion mit Leiharbeitern nun wieder an. Die Gewerkschaft hat Cooper unterdessen beim National Labor Relations Board angeklagt, sich während der Verhandlung etwa “unlauterer Methoden” bedient zu haben, wozu auch die Aussperrung gezählt wird; es liegen insgesamt zehn Anklagepunkte vor. Die Verhandlungen selbst, so bestätigt der Reifenhersteller, sind derweil komplett abgebrochen und man wisse nicht, wan man sich wieder an einen Tisch setzen würde.

Beide Seiten sprechen davon, in einer Sackgasse zu stecken. Der alte Tarifvertrag für das Werk in Findlay war Ende Oktober ausgelaufen. ab.

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Kategorie: Markt

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