IBM-Software soll bei engerer Verzahnung von Conti-Standorten helfen

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Der Continental-Konzern möchte mithilfe von IBM-Software die Zusammenarbeit zwischen seinen weltweit auf 39 Länder verteilten 190 Standorten optimieren. Eine neue sogenannte „Collaboration“-Umgebung auf Basis von IBMs „Connections“ und „Omnifind“ soll das Unternehmen dabei unterstützen, flexibler auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren und dadurch neue Geschäftschancen zu nutzen.

Den Ausschlag für den Automobilzulieferer habe dabei die hohe Anwenderfreundlichkeit und die intuitive Bedienbarkeit der Software sowie der lösungsorientierte Ansatz des IBM-Teams gegeben, heißt es. Für Conti ist es demnach wichtig, agil zu sein und bei sich bietenden Chancen bzw. auf Änderungen schnell reagieren zu können. Und gerade mit Blick auf das Auf und Ab der Branchenentwicklung – zuletzt etwa angefangen bei der Finanzkrise über das danach sich anschließende Marktwachstum bis hin zur „Japankrise“ – wird einer mithilfe einer fundierten Basis gewährleisteten hohen Reaktions-/Entscheidungsfähigkeit des Unternehmens bei Conti offenbar ein hoher Stellenwert beigemessen. „Web-2.0-Technik lässt sich heute sehr gut als unternehmensinterne Kommunikations- und Kollaborationsumgebung nutzen. Wir haben bei Continental die Chancen erkannt und bauen als Team aus IT, Personalwesen, Unternehmenskommunikation und Wissensmanagement im Projekt ‚ConNext’ eine Plattform für unsere Mitarbeiter auf, mit der sie nicht starren Prozessen folgen, sondern den informellen Wissensaustausch und die weltweite Vernetzung mit modernen Werkzeugen gestalten können“, erklärt Martina Girkens, CIO Corporate Functions bei Continental. Dabei soll „Omnifind“ von IBM ein leichtes Auffinden von Inhalten in „Connections“, dem Intranet und den angebundenen Dokumentenmanagementsystemen ermöglichen.

„Die Integration der eingesetzten Technologie ist eine große Herausforderung. Es ist unser Ziel, die neuen Produkte von IBM mit bestehenden Lösungen für den Endanwender zu einem nahtlosen System zusammenzuführen. Um vorhandenes Potenzial möglichst umfassend ausschöpfen zu können und darüber hinaus einen direkten Draht und vielmehr die Awareness des Herstellers sicherzustellen, unterstützt uns IBM als Partner im Umsetzungsprojekt“, so Jürgen Hagg, IT-Projektleiter „ConNext“ bei Continental. „Unsere ‚Collaborations’-Werkzeuge aus dem IBM-‚Connections’-Portfolio umfassen Mitarbeiterprofile, Blogs, Wikis, Communities, Chat, Conferencing, Suchfunktionen und viele weitere Anwendungen, mit denen Continental künftig die Agilität in der Kommunikation und Zusammenarbeit steigern kann. IBM kann hier aus eigener Anwendersicht wertschöpfende Impulse für viele Fachbereiche liefern – etwa für die Entwicklung, den Einkauf oder das Personalwesen. Wir freuen uns auf die nun folgende Implementierungsphase und den weiteren Dialog mit Continental, von dem wir uns wiederum neue Ideen für die Weiterentwicklung versprechen“, ergänzt Marcus Pannier, Leiter Vertrieb Großkunden und verantwortlich für die Industrieausrichtung in der IBM Software Group Deutschland. cm

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