“Cursor-CRM” bei Gummiwerk Kraiburg im Einsatz

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Laut der Cursor Software AG nutzt die Gummiwerk Kraiburg GmbH & Co. KG zur Kundeninformationsverwaltung und allen damit verknüpften Aktivitäten seit diesem Frühjahr eine CRM-Lösung – CRM steht für Customer-Relationship-Management – des in Gießen beheimateten und auf diesen Bereich spezialisierten IT-Dienstleisters. Der Start lief offenbar erfolgreich, denn nach der am 1. April erfolgten Aufnahme von „Cursor-CRM“ in den Produktivbetrieb werden die ersten Erfahrungen damit von Kraiburgs IT-Leiter Herbert Hiergeist als „rundweg positiv“ beschrieben. „Mit dem schrittweise funktionalen Ausbau wird das neue CRM-System unsere kundenbasierten Arbeitsprozesse weiter professionalisieren“, glaubt er.

Das vorherige System habe die speziellen Arbeitsabläufe im Kundenkontakt nicht mehr in der erforderlichen Weise unterstützt, weshalb nach einer modernen Lösung gesucht wurde, die sich den Bedürfnissen des Unternehmens in Sachen Kundenbeziehungsmanagement „möglichst geschmeidig“ anpassen ließ, erklärt er den Umstieg in Sachen Software. Im Vergleich mit allen anderen geprüften Systemvarianten hat „Cursor-CRM“ demnach am meisten überzeugt, und auch die Implementierung wird für ein Projekt dieser Größenordnung und Komplexität als „erstaunlich gut“ beschrieben: Schließlich galt es, das ERP-System, das Archivsystem und Microsoft Outlook zu integrieren, wobei sich – so Hiergeist – der Aufbau der Schnittstellen zum individuell ausgelegten und schon relativ alten ERP-System (IBM AS-400) als größte Herausforderung erwiesen habe. Auch die Migration der Daten aus verschiedenen Quellen sei nicht einfach gewesen, doch letztendlich verwaltet und pflegt Kraiburg mit dem neuen CRM-System nun insgesamt 4.200 Geschäftspartner und 6.400 Ansprechpartner.

Bei alldem spielt Unternehmensangaben zufolge vor allem das Management der Besuchs- und Gesprächsberichte von Vertriebsmitarbeitern eine wichtige Rolle und ist jetzt zentral in der CRM-Lösung angesiedelt. „Besonders geschäftskritische Anwendungen sind der Bemusterungsprozess und die Reklamationsbearbeitung. Viele Produkte des Gummiwerks landen bei Zulieferern in der Automobilindustrie. Weil hier Sicherheits- und Haftungsfragen eine große Rolle spielen, muss der gesamte Gummiherstellungsprozess DIN-konform dokumentiert werden. All dies wird im CRM-System abgebildet und unterstützt. Rund 90 Mitarbeiter arbeiten heute damit“, weiß die Cursor Software AG zu berichten. Den größten Vorteil der neuen Lösung sieht Hiergeist in der Möglichkeit, auf alle relevanten Daten und Dokumente zu einem Kunden oder Ansprechpartner unmittelbar zugreifen zu können. „Der Mitarbeiter braucht keine anderen Systeme mehr zu öffnen und lange nach Unterlagen und Informationen zu suchen. Mit einem Klick hat er alles parat, was er für die Bearbeitung seines Vorgangs benötigt. Auch die Vertretung von Kollegen im Urlaubs- oder Krankheitsfall ist nun kein Problem mehr“, sagt er.

Doch mit dem Start von „Cursor-CRM“ ist nur ein erster Schritt für Kraiburg, mit geplanten Folgeprojekten sollen Komfort, Leistungsfähigkeit und Anwendungsspektrum der Lösung weiter wachsen. So ist etwa vorgesehen, nach der Installation einer Telefonanlage in dem Unternehmen die Telefonie ins CRM-System zu integrieren: Dann wird sich mit der Erkennung der Rufnummer automatisch die jeweils betroffene Kundenakte auf dem Bildschirm öffnen. Auf der Agenda der Zukunftsaufgaben steht zudem die Integration der Reklamationsbearbeitung für den Rohstoffeinkauf sowie der Besuchs- und Gesprächsberichte hierzu. Ferner sollen das Marketing und das Vertriebscontrolling eingebunden werden. „Das CRM-System wird immer wichtiger und eines der zentralen, für unser Geschäft erfolgskritischen Systeme sein. Seine Einführung stellt sich schon heute als Erfolgsgeschichte dar“, ist Hiergeist überzeugt. cm

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