Continental-Industrieluftreifen als Energiesparer

Schwerste Lasten zu transportieren und zu stapeln stellt Industriereifen vor harte Anforderungen. Im Homanit-Werk in Losheim entstehen jährlich 65 Millionen Quadratmeter Platten aus Holzfasern, die bewegt werden müssen. Dabei hat sich in den letzten Monaten der Industrieluftreifen Conti RT20 von Continental ausgezeichnet: Gegenüber Wettbewerbsprodukten habe er in der harten Praxis durch bessere Laufleistung, niedrigeren Energieverbrauch und einen durch das neue Dichtbandsystem TSR deutlich reduzierten Reifenausfall überzeugt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für den werksinternen Transport der fertigen Faserplatten setzt Homanit in Losheim 36 eigene Stapler der Klassen 2,5 bis 12 Tonnen ein. Nachdem das Unternehmen mit Vollgummireifen von Continental gute Erfahrungen gesammelt hatte, testete der Homanit-Fuhrpark sechs Monate lang den Continental-Luftreifen ContiRT20.

Nach einem halben Jahr praktischer Erfahrung mit dem Conti RT20 sei sein günstiger Einkaufspreis nicht der einzige Vorteil, sagt die Meldung. „Früher hatten wir etwa zehn platte Reifen pro Woche“, berichtet die Werkstattleitung, „heute haben wir im Durchschnitt nur noch drei Pannen im Monat.“ So bleiben die Stapler länger ohne Zwangspausen im Einsatz, zeit- und kostenintensive Reifenwechsel sind seltener geworden. Das liegt auch an der höheren Laufleistung, die der Conti RT20 gegenüber dem früher eingesetzten Reifen aufweist. Eine genaue Fuhrparkanalyse zeigt, dass die durchschnittliche Laufleistung von 5.000 Betriebsstunden mit Sicherheit vom ContiRT 20 überschritten wird. Als weiterer Vorteil wurde ein geringerer Energieverbrauch mit dem Conti RT20 festgestellt. Angesichts ständig steigender Energiekosten war dieses ein mit ausschlaggebender  Faktor für die Reifenwahl.

Der ContiRT20 ist ein Industrieluftreifen in radialer Bauweise. Gegenüber seinem Vorgänger wurde die Profiltiefe auf ein Höchstmaß angehoben, um auch bei härtester Beanspruchung eine möglichst lange Lebensdauer zu gewährleisten. Die Profilgestaltung mit breiten Rillen dürfte auch auf nicht befestigten und unebenen Böden eine zuverlässige Traktion sichern. Für einen niedrigen Energieverbrauch wurde der Reifen besonders rollwiderstandsarm ausgelegt, ohne dabei den Fahrkomfort zu vernachlässigen.

Homanit in Losheim am See

Die erste Industrieansiedlung in Losheim am See im saarländischen Landkreis Merzig-Wadern erfolgte durch die Renitex Holzfaserplattenwerk Losheim GmbH, deren Produktion im Dezember 1941 aufgenommen wurde. Nach der Übernahme im Jahr 1993 durch Homanit ist der Holzproduktehersteller ein großer Arbeitgeber in der Gemeinde. Am Standort Losheim sind über 300 Mitarbeiter beschäftigt. Es werden aktuell jährlich ca. 200.000 Kubikmeter oder ca. 65 Millionen Quadratmeter dünne HDF/MDF-„HOMADUR“-Rohplatten in der Dicke von 2,0 mm bis 8,0 mm produziert. Diese Platten verlassen das Werk in roher oder veredelter Form. dv

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