Pirelli hebt Erwartungen für das Jahr 2011 an

Ursprünglich hatte der italienische Konzern Pirelli & C. SpA für 2011 einen Umsatz von mehr als 5,55 Milliarden Euro angestrebt, hebt angesichts des erfolgreichen ersten Quartals das Ziel aber auf mehr als 5,85 Milliarden Euro an bei einer Marge zwischen 8,5 und 9,5 Prozent, allein bezogen auf die Sparte „Pirelli Tyre“ bei 9,0 und 10 Prozent. Der Konzernumsatz stieg in den Monaten Januar bis März verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 23,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro an, die EBIT-Marge von 7,7 auf 10,2 Prozent. Die Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2010 von 29.573 auf 30.344 erhöht.

Die Geschäftseinheit Pirelli Tyre steht – nachdem Pirelli RE und Pirelli Broadband Solutions 2010 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden sind – für 98,8 Prozent des Konzernumsatzes entsprechend 1,384.5 Milliarden Euro (Vorjahr 1,1 Milliarden Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres nochmals von 8,6 auf elf Prozent.

Der Bereich „Consumer Business“ (Pkw-, LLkw- und Motorradreifen) hat den Umsatz im Berichtszeitraum um fast 26 Prozent auf 983 Millionen Euro gesteigert. Das Volumenwachstum wird mit neun Prozent, das verbesserte Preismix mit 14,6 Prozent beziffert., die Marge erhöhte sich von 8,9 auf 12,2 Prozent. Das OE-Geschäft gewann in Europa sieben, im Nafta-Raum 16 und in der Region Mercosur acht Prozent. In den Kanälen des Ersatzmarktes legte Europa um acht und Nafta um sieben Prozent zu, während Mercosur mit Einbußen von zwei Prozent ein leichtes Minus verzeichnete.

Im Bereich „Industrial Business“ (Nfz-Reifen und Stahlkord) konnte der Umsatz um 21,9 Prozent auf 401 Millionen Euro gesteigert werden, was vor allem einem um 19 Prozent verbesserten Preismix zu verdanken ist. Denn das Volumen war leicht rückläufig, was vor allem mit der Krisensituation vor allem im Februar in Ägypten zusammenhängt, wodurch es zu Produktions- und Verkaufseinbußen kam. Inzwischen hat sich die Situation im Werk Alessandria allerdings wieder weitgehend normalisiert. Die EBIT-Marge konnte im Zeitraum Januar bis März im Bereich „Industrial Business“ leicht auf 8,9 Prozent angehoben werden. dv

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