Sensationelles Comeback von Kremer Racing bei der VLN Langstreckenmeisterschaft

Die zahlreichen Fans des Kölner Traditionsrennstalls Kremer Racing dürfen sich freuen: Bei der 58. ADAC Westfalenfahrt über vier Stunden erreichte der Porsche 911 GT 3 Cup mit dem Molsberger Langstreckenspezialisten Wolfgang Kaufmann und seinem englischen Partner Nick Tandy, Vizemeister 2010 im Porsche Mobil1 Supercup, einen hervorragenden 11. Gesamtplatz unter 165 Startern. In der sehr gut besetzten Klasse der VLN Specials bis 4.000 ccm SP 7 war nur das mit der Erfahrung aus zahlreichen Ringschlachten ausgestattete Wochenspiegel-Team eine Minute und 17 Sekunden schneller als der Kremer Porsche.

Der weiße 911 GT 3 mit der Startnummer 62 (1962 war das Gründungsjahr der E & M Kremer GmbH) fuhr mit seinen Piloten Kaufmann und Tandy schnell, aber auch immer sicher im Bereich der Top 12. Drei Fahrerwechsel klappten wie in alten Kremer-Zeiten, auch ein kleines Feuer bei einem in der gleichen Box untergebrachten Team konnte die alten Hasen aus Köln nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer schnellsten Rennrunde von 8:42.130 wurde am Ende der 11. Gesamtplatz unter den 114 gewerteten Startern erreicht.

Firmeninhaber Eberhard A. Baunach war am Ende überglücklich, dass sein Team und vor allem seine Fahrer sich nicht exakt an seine Vorgabe „Routine statt Pokale“ gehalten haben. „Dieses Ergebnis beim ersten Rennens der „Kremer Racing“-Neuzeit hat niemand erwarten können, nun wird konsequent und zielstrebig an der Verfeinerung der Performance gearbeitet“, erklärte Baunach nach dem Rennen. Beim nächsten Lauf, dem 36. DMV-4-Stunden-Rennen am 30.4., wird auch der zweite Kremer Porsche 911 GT 3 Cup in der Klasse Cup 2 mit Eberhard A. Baunach selbst und dem Essener Michael Küke an den Start gehen. dv

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