Dunlop mit Rekordaufgebot bei den 24 Stunden von Dubai

Bei den an diesem Wochenende anstehenden 24 Stunden von Dubai tritt das größte Starterfeld eines Automobilrennens an, das je ausschließlich von einer Reifenmarke ausgestattet wurde. Die internationalen Motorsportspezialisten von Dunlop müssen dazu eine Logistik-Leistung erbringen, die ebenfalls rekordverdächtige Ausmaße hat. So werden bei den „Dunlop 24 Stunden von Dubai“ 87 Fahrzeuge vom Renn-GT bis zum Tourenwagen auf dem 5,39 Kilometer langen Autodrom auf die Reise zwei Mal rund um die Uhr gehen. Nachdem Titelpartner Dunlop die Veranstalter schon im vergangenen Jahr überzeugte, wird in diesem Jahr das gesamte Feld auf Reifen mit dem markanten „Flying D“ auf der Seitenwand ins Rennen gehen – und dürfte damit das größte jemals von einer einzigen Reifenmarke ausgestattete Langstreckenrennen darstellen.

Für die Exklusivausstattung des 24-Stunden-Rennens in Dubai unternimmt Dunlop enorme Anstrengungen. Rund 6.500 Reifen werden für die Teams bereitgestellt, die in 14 Übersee-Containern von Europa aus verschifft wurden. 38 ausgebildete Service-Ingenieure werden den Teams während des Rennens mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gary Wassell, Motorsport Manager Car der internationalen Rennabteilung, freut sich auf die große Herausforderung: „Dies ist die wohl größte Logistik-Operation in der mittlerweile über 100-jährigen Motorsportgeschichte des Hauses Dunlop. Wir werden in Dubai 74 verschiedene Reifenspezifikationen bereitstellen, um auf die unglaubliche Bandbreite von Fahrzeugen eingestellt zu sein, die dort an den Start gehen. Die Organisatoren haben hervorragende Arbeit geleistet, um Teams aus aller Welt anzulocken.“

Das Starterfeld umfasst Supersportwagen wie den neuen Mercedes-Benz SLS AMG, der sein erstes 24-Stunden-Rennen absolviert. Er trifft dabei auf hochkarätige Konkurrenten wie Audi R8, BMW Z4, Ferrari F430 GT2, Porsche 911 GT3, Lamborghini Gallardo, Aston Martin Vantage und Chevrolet Corvette. Zudem verspricht die Besetzung der Tourenwagenklassen einen spannenden Schlagabtausch. Hier treten BWM 120d gegen Seat Leon, Volkswagen Scirocco, Mini Cooper und Renault Clio an – ein Fest für die Zuschauer und eine Riesenherausforderung für die Techniker von Dunlop.

Hergestellt werden die in Dubai eingesetzten Reifen im Motorsport-Technik-Zentrum im britischen Birmingham. Die Dunlop-Ingenieure können dabei auf einen immensen Erfahrungsschatz im Langstreckensport zurückgreifen. Die seit 1917 betriebenen Fertigungsstätten verlassen derzeit jährlich rund 200.000 Hightech-Rennreifen. Mit ihnen werden etwa die Moto2-Motorrad-WM, internationale GT- und Endurance-Teams, aber auch nationale Meisterschaften wie die BTCC ausgestattet. dv

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