Evonik weitet Silica-Aktivitäten deutlich aus

Evonik Industries plant, seine Kapazitäten bei Silica (gefällten Kieselsäuren) in den kommenden vier Jahren deutlich zu steigern. „Bis zum Jahr 2014 bauen wir die weltweiten Kapazitäten in unseren vorhandenen Werken schrittweise um 25 Prozent aus und stellen damit die Belieferung unserer globalen Kunden sicher“, sagt Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik Industries. Die Investitionssumme für diese Erhöhung wird sich im mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich bewegen.

Insgesamt wird sich die Kapazität um einen sechs-stelligen Tonnen-Bereich erhöhen und findet schwerpunktmäßig an den bestehenden Silica-Standorten von Evonik in Asien und Europa statt. Bereits im Mai 2010 gab Evonik eine Kapazitätserweiterung für gefällte Kieselsäuren seiner Tochtergesellschaft Insilco Ltd. im indischen Gajraula bekannt.

Mit den Ausbauplänen untermauert der Konzern seinen Anspruch, das Wachstum seiner Kunden als strategischer Partner zu begleiten. „Evonik ist Marktführer bei gefällten Kieselsäuren. Der Markt wächst in den kommenden Jahren nachhaltig, durch unsere Kapazitätserweiterung wollen wir die steigende Nachfrage befriedigen und mit dem Markt weiter wachsen“, erläutert Thomas Hermann, Leiter des dafür zuständigen Geschäftsbereichs Inorganic Materials. Evonik stellt so in allen Regionen die Verfügbarkeit seiner gefällten Kieselsäuren weiterhin sicher.

Produktinnovationen sollen den Ausbau der Marktposition unterstützen: Neue Produkte unter anderem für die Reifenindustrie befinden sich derzeit in der Markteinführung, vor allem in Asien. Die Einsatzmöglichkeiten von gefällten Kieselsäuren sind vielfältig: Silica ist in Kombination mit Organosilanen ein bedeutender Bestandteile des rollwiderstandsreduzierten Leichtlaufreifens. Evonik produziert Silica gefällte Kieselsäuren an zehn Standorten in acht Ländern weltweit. dv

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