Branchenlösung „Tradesprint“ wieder SAP-zertifiziert

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Die Cormeta-Unternehmenssoftware „Tradesprint“ für den technischen (Groß-)Handel bzw. den Reifenhandel hat erneut das Qualifizierungszertifikat der SAP AG erhalten. Damit wird der Branchenlösung attestiert, dass sie die dem Qualitätsstandard des Marktführers für ERP-Software entspricht. Um das Zertifikat zu bekommen, muss ein Anbieter nachweisen, dass seine Software nahe am SAP-Standard ist und ständig weiterentwickelt wird. Für die Qualifizierung wurden daher die Vertriebsunterlagen und die Dokumentation begutachtet sowie die strategische Ausrichtung und zukünftige Entwicklung von „Tradesprint“. Außerdem führte Cormeta dem Prüfungsgremium das System in einer Livedemo vor. Ihm gehörten Unternehmensangaben zufolge Experten aus dem Branchen-, dem Partner- und dem Produktmanagement der SAP AG an.

Als Beispiel für die beständige Weiterentwicklung der Software wird seitens Cormeta das neue Vertriebscockpit von „Tradesprint“ genannt, das – wie Ralf Weinmann, Leiter Marketing und PR des Unternehmens, sagt – in enger Zusammenarbeit mit Pneuhage entstanden ist. Das Vertriebscockpit, das im Rahmen der Reifenmesse in Essen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde, steuert alle Abläufe im Reifenhandel und im Kfz-Servicebetrieb einschließlich Ein- und Auslagerung, Bar-/Thekenverkauf, Werkstattauftrag, Lager- und Filialbestandsübersicht mit Umlagerung sowie die für das Filialgeschäft notwendigen Funktionen. Durch Ein- und Ausblenden von Feldern lässt es sich an die jeweiligen Bedürfnisse des Anwenders anpassen, was seine Benutzung sehr variabel macht. Eine intuitiv bedienbare Oberfläche soll dabei das Handling selbst für Benutzer mit wenig EDV-Erfahrung so einfach wie möglich gestalten.

„Die erneute Qualifizierung zeigt, dass wir stets auf dem technologisch neuesten Stand im SAP-Umfeld sind und eine ausgewiesene Expertise im Reifen- und Kfz-Teilehandel besitzen“, freut sich auch Cormeta-Vorstand Holger Behrens. Dafür spreche ebenso, dass „Tradesprint“ schon heute fit in Sachen EU-Verordnung Nr. 1222/2009 zur Kennzeichnung von Reifeneigenschaften (Stichwort Reifenlabeling) ist. Bereits jetzt berücksichtigt die Software die Angaben für Rollwiderstand und Nasshaftung gemäß dem ab November 2012 für Pkw- und Lkw-Reifen verbindlich vorgeschriebenen Klassifizierungssystem unter Verwendung der Buchstaben von „A“ (am besten) bis „G“ (am schlechtesten) sowie den Wert für das Rollgeräusch (in Dezibel).

Im Rahmen der „Reifen“ präsentierte Cormeta zudem branchenspezifische Softwarepakete für „SAP BusinessObjects Edge BI“, die mittelständischen Reifen- und Kfz-Teilehändlern einen kostengünstigen Einstieg in Business Intelligence (BI) ermöglichen sollen. Angeboten wird „SAP BusinessObjects Edge BI“ in zwei Varianten. Sie umfassen jeweils zehn Nutzerlizenzen, die Installation mit Zugriff auf ein ERP-System, die Aktivierung der Standardberichte, die Einführung in die Software „Crystal Reports“ (Grundfunktionen zur Berichtsverwaltung) sowie Schulungen. Das zweite Paket enthält zusätzlich die Einführung in „Xcelsius“ (Grundfunktionen zur Datenvisualisierung). Die Software erfüllt Anbieteraussagen zufolge alle Kriterien einer modernen BI-Lösung und ist auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen der Branche zugeschnitten. „Vor allem die vielfältigen Visualisierungsmöglichkeiten, über die quasi auf Knopfdruck grafisch sehr anschauliche Auswertungen erzeugt werden können, sind ein Novum“, so Holger Behrens unter Verweis darauf, dass „SAP BusinessObjects Edge BI“ entsprechend den Anforderungen, welche die Anwender an das Reporting stellt, erweitert werden kann. cm

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