Marangoni fusioniert Gesellschaften des Kerngeschäftes

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Marangoni hat einen mittelfristigen Plan aufgelegt, der zum Ziel hat, den Konzern durch eine Umstrukturierung seiner Gesellschaften strategisch zu stärken. Dabei soll das Kerngeschäft, die Runderneuerung, noch mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Diese Operation läuft über die Verschmelzung der Marangoni SpA und der Marangoni Tread SpA (Herstellung von Laufstreifen und Runderneuerungsmaterial) mit der Marangoni Pneumatici SpA (Herstellung von runderneuerten Reifen und Industriereifen), die zugleich auf Marangoni SpA umbenannt und die Rolle als Konzernspitze erhalten wird. Die organisatorische Fusion wird am 1. Oktober 2009 Rechtswirksamkeit erlangen. Die Gesellschaft Marangoni SpA wandelt sich hiermit von einer strategisch richtungsweisenden Finanzholding zu einer operativen Industrieholding, die nun einen Teil ihrer Geschäfte direkt führen wird. Dazu gehören die Geschäftsbereiche Runderneuerungsmaterialien und -technologien, die Runderneuerung selbst und die Erzeugung von Industriereifen.

„Der Marangoni-Konzern wird dadurch eine vereinfachte Gesellschaftsstruktur aufweisen, die sich für eine direktere Kontrolle der Industrieaktivitäten und ein effizienteres Vertriebsmanagement der jeweiligen Geschäftsbereiche besser eignet“, heißt es dazu vonseiten des italienischen Unternehmens.

Die Firma Marangoni SpA wird sämtliche bereits vorhandenen Beteiligungen an anderen Konzernunternehmen wie der Marangoni Tyre SpA (Erzeugung und Vertrieb von Pkw-Neureifen), der Marangoni Meccanica SpA (Erzeugung und Vertrieb von Maschinen und Technologien für die Reifenindustrie) und der Pneusmarket (Reifenvertrieb verschiedener Marken) behalten. Vom Sitz im italienischen Rovereto aus werden zudem die Geschicke der Auslandsgesellschaften der Gruppe wie Marangoni Tread North America, Marangoni Tread Latino America und Ellerbrock Reifenrunderneuerungs-Technologie gelenkt.

Massimo De Alessandri, CEO der Marangoni SpA, erklärt dazu: „Die Marangoni-Gruppe hat in all diesen Jahren bewiesen, fähig zu sein, weite Bereiche des Lebenszyklus des Reifens integriert abzudecken und das mit einem sehr speziellen Ansatz, der zu exzellenten Lösungen geführt hat. Unsere Stärke liegt sicher im Produkt: In der Runderneuerung, im Maschinenbau und auch auf dem Gebiet der Neureifen – wir erzeugen und vertreiben herausragende Reifen, die den Anforderungen des Marktes hundertprozentig gerecht werden. Mit unseren Aktivitäten verfolgen wir den gesamten Lebenszyklus des Reifens; und wir decken diesen mit unseren aufeinander abgestimmten Geschäftsbereichen mehr ab als unsere Mitbewerber, auch wenn diese in ihren Dimensionen viel größer sind.“

De Alessandri weiter: „Wir haben schon immer daran gearbeitet, aus der geringeren Unternehmensgröße einen Wettbewerbsvorteil in Sachen Flexibilität, Reaktionsgeschwindigkeit und Innovation zu machen. Auch die neue gesellschaftliche Zusammensetzung ist in diese Richtung zu interpretieren. Wir stärken unsere direkte Präsenz in einem Schlüsselbereich unserer Geschäfte, wir vereinfachen die Prozesse und führen die Kopf- möglichst nahe an die Handarbeit heran.“

Nach über fünfzig Jahren Geschäftstätigkeit in der Reifenbranche ist der Marangoni-Konzern heute einer der wenigen weltweit, die ihrem Handeln einen 360-Grad-Ansatz zugrunde legen. Die in hohem Maße integrierten Aktivitäten betreffen nämlich den gesamten Lebenszyklus des Reifens in verschiedenen Marktsegmenten: von der Herstellung von Maschinen für die Reifenindustrie bis hin zur Entwicklung von Runderneuerungsmaterialien und -technologien, von der Produktion neuer Reifen – sowohl für Industriefahrzeuge als auch für Pkws – bis hin zu ihrer Runderneuerung auf industrieller Ebene. Der Vertrieb der Produkte erfolgt international über Filialen und Händler und in Italien über ein eigenes Vertriebsnetz. Am Ende des Zyklus’ schließlich steht die Erzeugung umweltfreundlicher Energie durch die Altreifenentsorgung. „Nur wenige andere Unternehmen können gleich viel Erfahrung, Kompetenz und Wissen im Management des gesamten Lebenszyklus des Reifens vorweisen“, so Marangoni abschließend.

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