Goodyear schließt Gummimuseum

Der trotz kostenlosen Eintritts schwache Besucherzuspruch veranlasst Goodyear, das „World of Rubber“-Museum in Akron, dem Stammsitz des Unternehmens im US-Bundesstaat Ohio, am 28. August zu schließen. Nachdem es in der 61-jährigen Geschichte des Museums bereits diverse vergebliche Schließungsversuche gegeben hatte, wird dann die Historie der Goodyear Tire & Rubber Co. der Allgemeinheit nicht mehr zugänglich sein. Das Museum, untergebracht gegenüber der aktuellen Firmenzentrale, beherbergt Kuriositäten, Raritäten und technologische Meilensteine in der Geschichte der Branche und des Unternehmens wie einen Reifen für den NASA-Lunar-Buggy, Blimp-Memorabilien oder eine Rekonstruktion des Raumes, in dem Charles Goodyear der Vulkanisation des Kautschuks auf die Spur kam. Im Rahmen des anstehenden Neubaus des weltweiten Headquarters hatte der Reifenhersteller das „Goodyear Hall“ genannte Gebäude, auf dessen vierten Stockwerk das Museum untergebracht ist, erst verkauft und dann zurückgemietet. Einige Ausstellungsstücke des Museums, das 1948 aus Anlass des 50. Firmenjubiläums begründet worden war, gehen in andere dafür passende Ausstellungen, bei anderen Exponaten ist der weitere Verbleib noch nicht geklärt.

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