Gefälschte Antriebsriemen: Plagiate sichergestellt

ContiTech hat einen weiteren Erfolg im Kampf gegen Fälscherware erzielt: Dem Unternehmen ist es gelungen, einem großen chinesischen Hersteller die Produktion gefälschter ContiTech-Antriebsriemen nachzuweisen. „Dies ist ein großer Schritt in der Verfolgung von Plagiatsfällen, da wir erstmals direkt den Hersteller ausfindig machen konnten. Oft werden lediglich Händler und Importeure zur Verantwortung gezogen und die Produzenten der Kopien bleiben unerkannt“, berichtet Helmut Engel, Leiter Automotive Aftermarket der ContiTech Power Transmission Group. Gegen das Unternehmen Taizhou Fuju Rubber Belt Manufacture Co., Ltd. wurde eine Ordnungsstrafe verhängt.

Bei der Durchsuchung der südlich von Shanghai gelegenen Firmenzentrale von Fuju Rubber hat die lokale Aufsichtsbehörde größere Mengen gefälschter Keilrippenriemen sowie Verpackungen mit ContiTech-Aufdruck sichergestellt. Darüber hinaus wurden weitere nachgemachte Antriebsriemen mit der Kennzeichnung eines führenden japanischen Automobilherstellers beschlagnahmt.

Anlässlich des aktuellen Falles warnt ContiTech Ersatzteilhändler und Kfz-Werkstätten noch einmal eindringlich vor gefälschten Antriebsriemen. In der Regel besitzen Plagiate nicht die gleiche Material- und Verarbeitungsqualität wie originale Antriebsriemen. Reißt ein Riemen, könnte ein teurer Motorschaden die Folge sein.

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