VDA: „Bodenbildung“ beim Fahrzeugexport erkennbar

Freitag, 5. Juni 2009 | 0 Kommentare
 

Auf vielen Auslandsmärkten sei die Pkw-Nachfrage auch im Mai noch unbefriedigend gewesen, so der Verband der Automobilindustrie (VDA), allerdings zeichne sich zunehmend eine “Bodenbildung” ab, die nicht zuletzt auch auf die zahlreichen Incentive-Programme zurückzuführen ist. So liegen die Neuzulassungen in Frankreich nach einem zweistelligen Plus im Mai im Jahresverlauf nun nahezu auf Vorjahresniveau. In dem für die deutschen Hersteller wichtigsten Auslandsmarkt China gehen aktuelle Vorausschätzungen sogar von einem deutlichen Marktwachstum in diesem Jahr aus.

In den USA haben sich die Verkäufe seit März zwar auf niedrigem Niveau stabilisiert, im Mai betrug der Rückgang allerdings noch 34 Prozent, in den ersten fünf Monaten waren 36 Prozent weniger Light Vehicles registriert worden. Die Unsicherheit über die Zukunft der US-amerikanischen Automobilindustrie lässt die Verbraucher weiter zögern. In diesem schwierigen Umfeld verkauften die deutschen Hersteller im Mai auf dem nordamerikanischen Markt 24 Prozent weniger Fahrzeuge und schnitten damit besser als der Gesamtmarkt ab, im Bereich der Light Trucks konnten sie ihren Absatz sogar im dritten Monat in Folge leicht steigern.

Die Ausfuhr der deutschen Hersteller fiel im Mai mit 246.000 Pkw insgesamt um 24 Prozent niedriger aus. In den ersten fünf Monaten betrug der Rückgang 38 Prozent.

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Kategorie: Markt

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