Unterstützung für „Formula-Student“-Teams durch Conti

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Zum fünften Mal treffen sich in diesem Jahr am Hockenheimring internationale Nachwuchsingenieure, um im Rahmen der VDI-Veranstaltung „Formula Student Germany“ das beste Team zu ermitteln: Am 8. August stellen sie sich mit ihren innerhalb eines Jahres eigenständig entworfenen, konstruierten und gefertigten einsitzigen Prototypen dem Votum von Experten aus der Automobilindustrie in drei statischen Kategorien (Design, Business Plan, Kostenanalyse) und fünf dynamischen Disziplinen (Beschleunigung, Skid Pad, Benzinverbrauch, Auto Cross, Dauerbelastbarkeit). Mit dabei sein wird auch die Continental AG – und zwar auf beiden Seiten. Einerseits sitzen Frank Steinmeier, Director R&D Controlling der Continental-Division Interior, und Dr. Bernward Bayer, stellvertretender Leiter der Zukunftsentwicklung der Continental-Division Chassis & Safety, im Jurorengremium. Andererseits stellt der Automobilzulieferer wieder einen Reifenservice-Truck bereit und sponsert 13 Teams mit Produkten sowie technischem Know-how. „Die Teams müssen im ‚Formula-Student’-Wettbewerb in allen Disziplinen höchsten Standards gerecht werden. Hierzu geben Continental-Mitarbeiter gerne ihre Erfahrungen und Wissen an den Ingenieurnachwuchs weiter“, erklärt Dr. Bayer sein Engagement. Und Barbara Texter, Corporate Employer Branding & Recruiting bei der Continental AG, sieht den Wettbewerb als eine gute Plattform für das Unternehmen, um ambitionierte Jungingenieure kennenzulernen.

„Neben Technikaffinität sind Projektmanagement und Teamfähigkeit essenziell. Hier können wir schon heute die Ingenieure von morgen bei der Arbeit beobachten und eine langfristige Bindung von Talenten erreichen“, sagt sie. In Vorbereitung auf das spätere Rennen am Hockenheimring sind die Teams jüngst bereits zu zwei Workshops mit Fachvorträgen zu Themen wie Kostenanalyse, Reifenaufbau oder Riemenantrieb statt Kette an den Conti-Standorten Regensburg und Korbach mit anschließender Ausgabe der Rennreifen zusammengekommen. Entwickelt wurden die Trocken- und Nassreifen in Hannover-Stöcken von Diplomandin Ann-Christin Bartölke in Zusammenarbeit mit ihren Betreuern Dr. Jürgen Dzick und Rudy Mejia und gefertigt dann in Korbach. „Mit Unterstützung des gesamten Werkes und einem Team von Ingenieuren“, wie Werksleiter Lothar Salokat betont. „Schon im vergangenen Jahr haben die Teams mit Continental-Reifen eine sehr gute Performance abgeliefert. In diesem Jahr haben wir die Reifen weiter optimiert, sodass wir noch bessere Gesamtergebnisse erwarten“, erklärt Bartölke. „Nichts an diesem Reifen entspricht dem Serienstandard, aber wir sind sehr stolz, dass Korbach diese Herausforderung so gut gemeistert hat“, ergänzt Salokat.

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